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Am 27. April 2016 wurde vom Europäischen Parlament in Straßburg relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Gesetz verabschiedet, das massiven Einfluss auf Unternehmen haben und die Rechte von Konsumenten stärken wird: die EU Datenschutzgrundverordnung (Verordnung 679/2016), abgekürzt DSGVO (oder GDPR in englischen Publikationen für „General Data Protection Regulation“).

Der Verabschiedung dieses Gesetzes ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Der Trilog aus Experten und Mitgliedern des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des Europäischen Rates hatte die Aufgabe die Anforderungen, Wünsche und Bedenken der EU-Mitgliedsstaaten, der Industrie und  diverser Bürgerrechtsorganisationen mit den EU-Rechtsgrundlagen, der technischen Entwicklung und den jüngsten Enthüllungen über missbräuchliche Datenverwendung (Stichwort Edward Snowden) in Einklang zu bringen.

Das Ergebnis ist ein fast 90 Seiten langes Rechtsdokument aus mehr als 170 erklärenden Erwägungsgründen und 99 Gesetzesartikeln, das hier in allen Amtssprachen der EU eingesehen werden kann.

Die im Gesetz definierten sehr hohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des globalen Jahresumsatzes eines Unternehmens (es zählt der jeweils höhere Wert!) zeigen den Stellenwert, der dem Thema Datenschutz gegeben wird. Weiterlesen

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First Things First

Was wir alle wissen, aber leider auch oft vergessen: Die letzte betriebliche Wahrheit ist der Cash (freie Liquidität, Bankkontokorrent + Kassa, …). Egal wie schlecht man wirtschaftet, wenn jemand es finanziert wird man ewig leben. Was nützen selbst die besten Produkte, eifrigsten Verkäufer und höchsten Preise am Markt, wenn die offenen Forderungen nicht fließen – warum auch immer.

Die Entwicklung der Liquidität ist der zentrale Indikator, alles andere ist schmückendes Beiwerk. Daraus leiten sich dann mögliche Maxime an die operativen Bereiche (Operations) ab: Lieber weniger, aber dafür rasch kassieren, Fixkosten auslagern und flexibel bleiben. Die Überwachung dieser KPIs ist eine sinnvolle BI-Aufgabe und sollte der erste Schritt in punkto automatisierter Auswertungen sein.

Mit der Basis starten: Zuerst Financial BI…

Die Financials (Finanzzahlen) sind das Ergebnis des gesamten, betrieblichen Handelns und der Rahmen für viele Entscheidungen. Viele Projekte starten mit Sales-Auswertungen, weil diese einfach zu erstellen sind. Da ist es gut diesen Rahmen und seine Zusammenhänge zu kennen. Ein guter Vergleich ist ein Billy Regal von Ikea. Ich benötige das Regal, um meine Gegenstände dort einzuordnen, von links nach rechts, von oben nach unten, von wichtig bis unwichtig. Die berechneten Finanzzahlen (KPIs) sind dieses Regal. Weiterlesen

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Der Leser und Werbemarkt ist das Herzstück eines Verlagshauses. Um die Rolle eines „Local Champions“ gegen den wachsenden Druck der neuen digitalen Wettbewerber zu verteidigen, verändern Verlage in aller Welt nicht nur Prozesse, Strukturen und Produktangebote. Es geht darum, den digitalen Kunden in den weiten des Webs „zu fangen“: mit relevanten Inhalten, zur rechten Zeit, auf dem richtigen Kanal.

Die Bedürfnisse der (digitalen) Leser verstehen

Die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, ihm die richtige Lösung – egal ob publizistische Information, Service oder Werbeleistung – anbieten zu können, setzt professionelle Marktforschung und ein systematisches Kundenbeziehungsmanagement voraus. Anders als in vielen anderen Branchen ist das Identifizieren und Bearbeiten von Zielgruppen in Verlagshäusern noch nicht Grundlage der Produktentwicklung. Aber nur so ist es möglich, die Beziehungen zu Stammkunden und -lesern auszubauen, Gelegenheitskunden zu binden und Nichtkunden bis hin zu „Printverweigerern“ mit neuen werthaltigen Leistungen anzusprechen. Auf diesem Weg kann das Verlagshaus zugleich überzeugende Werbeprodukte konzipieren, die bei möglichst niedrigen Streuverlusten Anbieter und Nachfrager zusammenbringen.

Mit einer Palette zielgruppenaffiner Softwareprodukte wie Microsoft Dynamics 365 und Click Dimension, mit wirksamen Werbekonzepten und mit neuen Geschäftsmodellen, wie etwa Direktmarketing oder Eventmanagement, schaffen sich Verlage die Basis für eine breite und zukunftsfähige Erlösstruktur.
Eine konsequent kundenzentrierte „mission:local“-Strategie folgt dem Grundsatz „Local customer first“. Der digitale Kunde steht im Vordergrund. Weiterlesen

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Als Application Developer mit Background MS Dynamics CRM, war der Umstand, dass die diesjährige European SharePoint Conference 2016 in Wien abgehalten wurde, ein Glücklicher. Ich habe die Möglichkeit, die ESPC zu besuchen, gerne angenommen und mir gleich einen Schlachtplan zurechtgelegt. Aufgrund der Vielzahl an Sessions und der interessanten Themen war dies nicht so einfach. Natürlich haben mich vorrangig jene Vorträge angezogen, die mir in der täglichen Arbeit einen Vorteil bieten. Dennoch sehe ich auch gerne über den Tellerrand hinaus und informiere mich über neue Technologien und künftige Trends.

Die Office 365 Development Plattform

Als Dienstleister versuchen wir immer unseren Kunden eine bestmögliche Arbeitsumgebung bereitzustellen. Der Kunde beauftragt meist nur das Optimieren bzw. Implementieren eines einzelnen Tools. Der Alltag sieht aber anders aus: Der Kunde benutzt im Vertrieb MS Dynamcis CRM, als Messaging Tool wird Skype oder Yammer eingesetzt und als E-Mail-Programm Microsoft Outlook. Weiterlesen

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Dieses Jahr findet die European SharePoint Conference in Wien statt, womit sich ein Besuch umso mehr anbietet. Abgesehen davon wurde SharePoint 2016 veröffentlicht und in Office 365 tut sich sowieso immer etwas. Neben vielen technischen Sessions zu Azure Active Directory, SharePoint Framework und APIs, finden sich auch ein paar Sessions zu Business Themen. Ich habe für Sie ein paar interessante Punkte herausgegriffen und sie mir im Detail angesehen.

German Cloud

Datensicherheit und der Ort der Datenablage sind nach wie vor ein Dealbreaker bei Office 365. Deshalb arbeiten Microsoft und T-Systems zusammen, um die German Cloud anzubieten. Dazu werden Azure AD, Office 365 und CRM online in zwei deutschen Datenzentren von T-Systems, in Frankfurt und Magdeburg, gehostet. Somit liegen keine Daten außerhalb Deutschlands. Auch die Datenübertragung erfolgt nur zwischen dem Datenzentrum in Deutschland und ihrem Standort. Auch eine Synchronisierung für Ausfallszenarien erfolgt nur zwischen den beiden Datenzentren und nicht mit den restlichen Datenzentren von Microsoft. Weiterlesen

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Dynamics 365: So wird lizenziert!

Kategorien: CRM, Dynamics 365, ERP
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Lizenzen haben keinen Einfluss auf den Projekterfolg, ohne gibt’s aber erst gar kein Projekt.

Dynamics 365 ist der Anspruch, CRM- und ERP-Funktionalitäten in einem Paket zu vereinen. Genau dieses Paket wird tief in das Portfolio der Innovationsschmiede aus Redmond eingebettet. Denn Microsoft stellt sich den Arbeitsplatz der Zukunft so vor: Der Mitarbeiter soll zukünftig nicht mehr wissen müssen, mit welchen Werkzeugen er sein Tagesgeschäft erledigt. Ihm ist egal, ob der neue Kontakt aus dem Skype Meeting ins CRM, oder in die Outlook-Kontakte integriert wird. Die so gewonnene Zeit verbringt er stattdessen auf LinkedIn. Dank LinkedIn-Integration kann er sich, fokussiert auf seinen noch unbekannten Gesprächspartner, vorbereiten.

Warum verfolgt Microsoft diesen Ansatz? Man hat erkannt, dass derzeit „Task-Switches“ zwischen Systemen, ein großer Kostentreiber für Unternehmen sind. Bei Microsoft ist man davon überzeugt, dass Mitarbeiter 40% ihrer Arbeitszeit mit „Task-Switches“ verbringen. Das heißt bei einer Gruppe von fünf Mitarbeitern, wären zwei ganze Full Time Equivalents nicht produktiv!

Wie wird Dynamics 365 Lizenz-technisch abgebildet?

Dynamics 365 wird zwei User Typen enthalten: Den Light-User und die Full-User. Weiterlesen

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Wenn man sich in der IT-Branche ein wenig umhört, kommt man nicht daran vorbei: Agilität ist in aller Munde. Es soll viel besser sein, sein Projektvorgehen agil zu gestalten, als mit einem Wasserfall. Stimmt das? Scheitern agile Projekte nicht? Die Antwort ist ein klares Jein.

Wasserfall = Sicherheit? Agil = Unsicherheit?

Wasserfallprojekte kennt jeder. Das Projekt startet, man spezifiziert die Anforderungen, es wird entwickelt, um dann am Ende zu sehen, dass das, was man geliefert bekommt, nicht unbedingt dem entspricht, dass man sich vorgestellt hat. Trotzdem werden Softwareprojekte immer wieder als Wasserfall abgewickelt. Man kann sich jetzt fragen, warum das so ist. Wasserfallprojekte geben eine Sicherheit, die aber höchstens eine gefühlte Sicherheit ist. Man unterliegt der Illusion, dass man von Beginn an weiß, was man bekommt und wieviel man dafür bezahlt.

Agile Projekte vermitteln dem Unerfahrenen hingegen Unsicherheit. Man glaubt nicht zu wissen, was man am Ende hat. Man weiß auch nicht so recht, was es kosten wird. Die Realität zeigt uns aber, dass man das beim Wasserfall eigentlich auch nicht weiß. Der Scope verändert sich in jedem Wasserfallprojekt – Reizwort Change Request. Bei agilen Projekten werden nicht zu Beginn gleich alle Anforderungen definiert, sondern im Laufe des Projekts sukzessive ergänzt. Das bedeutet aber auch nicht, dass agile Projekte ziellos sind. Das Gegenteil ist der Fall: Agile Projekte folgen zu jeder Zeit immer der zu Projektstart definierten Produktvision. Man weiß also in welche Richtung man will und wo man am Ende stehen möchte. Weiterlesen

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Zu viele Köche verderben den Brei. Das kann auch bei einer Multichannel-Marketing-Strategie schnell zum Problem werden. Zu viele, nicht aufeinander abgestimmte Kanäle, stiften bei der Zielgruppe eher Verwirrung als eine durchgängige Customer Journey. Lesen Sie im Beitrag, wie Sie Online- und Offline-Marketing-Maßnahmen unter einen (einheitlichen) Hut bekommen.

Doch lassen Sie uns ganz am Anfang beginnen…

Multichannel-Marketing bezeichnet die Kommunikations- und Vertriebsstrategie von Medienunternehmen und Verlagen, Firmen oder Personen aus der Zielgruppe über unterschiedliche Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen zu erreichen. Dabei soll jeder Kanal richtig bespielt werden und den jeweils größten Nutzen für die Zielgruppe bringen.

Ein umfassendes Multichannel-Marketing besteht aus dem Mix von On-und Offline-Maßnahmen:

  • Online-Marketing-Maßnahmen: Suchmaschinenwerbung, Content Marketing, Display-Marketing, Social-Media-Marketing, Online-PR, E-Mail-Marketing,…
  • Offline-Marketing-Maßnahmen: Anzeigen und sonstige Print-PR, Sponsoring, Messen und Events, persönlicher Verkauf über Medienberater,…

Den gewachsenen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht werden, schafft eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Unternehmensziele einer Marke oder eines Medienhauses zu erreichen. Ein zentrales Tool zur Unterstützung, stellt FWI mit der CRM-Branchenlösung für Medienhäuser und Verlage zur Verfügung. Weiterlesen

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In stressigen Zeiten, oder in der täglichen Mailflut verlieren wir schnell den Überblick über offene Aufgaben. To Dos gehen unter und wichtige Deadlines werden verschwitzt. Wer kennt nicht die Excel-Listen, mit denen dann versucht wird den Überblick zu behalten? Aber das war gestern… Office 365 Planner ist heute!

Simple Verwaltung von Aufgaben

Planner unterstützt das Aufgaben-Management Ihres Teams und bietet durch eine strukturierte Darstellung aller Aufgaben einen schnellen Überblick über den Stand der Dinge. Über verschiedene Ansichten ist sofort ersichtlich, in welchem Status sich Aufgaben befinden und wer welche Aufgaben zu erledigen hat. Die konfigurierbaren Buckets können Sie Ihren eigenen Prozessen anpassen und so selbst die Schritte in Ihrer Aufgabenplanung definieren. Die selbsterklärende Benutzeroberfläche von Planner, macht Erklärungen überflüssig und Sie und Ihr Team können sofort loslegen! Weiterlesen

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Wie schon in einem unserer letzten Blogbeiträge angekündigt, stellt Microsoft diesen Herbst den neuen Cloudservice Dynamics 365 vor. Wie die Verschmelzung von Dynamics ERP, Dynamics CRM und weiteren Microsoft-Services konkret aussehen wird, brennt sowohl bestehenden Usern als auch Microsoft-Neulingen unter den Fingern.

Am 11. Oktober 2016 wird die erste Neugier gestillt und ein erster Schritt zur Lösung des Geheimnisses gemacht: Microsoft bietet allen Interessierten einen First Look auf das neue Dynamics 365. Merken Sie sich den Termin vor und tauchen Sie am 11. Oktober 2016 von 20:30 – 22:00 Uhr in die Welt von Dynamics 365 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, beim Einstieg über folgenden Link http://aka.ms/firstlook kommen Sie direkt zum Webinar.
Sehen Sie im Video was Sie erwartet:

 

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