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Wissen Sie um welche Marke es sich handelt? Wahrscheinlich schon, oder? Egal wie man zu einer Werbelinie steht, man verbindet sie unweigerlich mit einem Produkt oder Marke. Warum sollte das mit einem Projekt nicht auch so sein?

Projektmarketing ist wichtig, aber keiner machts

Ich kann mich noch an eine Vorlesung „Grundlagen Projektmanagement“ erinnern. Da kam das Thema Projektmarketing auf. Etwa in dieser Art: „Es gibt Projektmarketing und es ist wichtig.“

Das ist grob der zusammengefasste Inhalt dieser einen Powerpoint Slide, die das Thema behandelt hat. Und das wars dann auch schon für die nächsten drei Jahre Studium. Auch die Literatur gibt sich oft theoretisch und etwas unpraktisch.

Und dann gibt es noch die Kostendebatte: „Das ist doch unnötig und braucht keiner“ (oder so ähnlich).

Als Folge gibt es Millionen von Projektplänen mit dem Arbeitspaket Projektmarketing, um das sich niemand kümmern will und für das sich niemand interessiert. Und dann scheitern Projekte. Schnell wird der Schuldige gefunden – die Anforderungen waren nicht klar oder die Kommunikation war schlecht. Was das mit Projektmarketing zu tun hat? Weiterlesen

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Die Anforderungen in der Produktion ändern sich ständig. Die Produktionslose werden immer kleiner, die Lieferterminspannen geringer und die Qualitätsanforderungen immer höher. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen an die Fachabteilungen, die meist zentral in der Planung zusammenfließen.

Der Planer hat letztendlich die Aufgabe zu meistern, die richtige Menge des richtigen Produktes zum richtigen Zeitpunkt lieferfähig zu haben. Er steht vor verschiedenen Problemstellungen, bei denen er vielmals täglich die richtige Entscheidung treffen muss.

Herausforderungen und Fragestellungen einer flexiblen Planung

Die Frage eines eventuell sinnvollen Mengensplitts stellt sich, wenn der Kunde größere Mengen bestellt, jedoch nur Teilmengen pro Tag oder Woche benötigt, sprich abruft. Welche (Teil-) Menge soll idealerweise wann produziert werden?

Als Fremdfertigung wird die Aussteuerung derjenigen Arbeitsschritte bezeichnet, die nicht selbst im Haus gefertigt werden können, entweder aus Kapazitätsgründen oder aus technologischen Gründen. Was wird wo gefertigt und wer hat freie Kapazitäten?

Auch die Verfügbarkeit von Zukaufsteilen und Rohmaterialien beschäftigt den Planer. Wann habe ich welche Mengen im Haus? Wie stelle ich sicher, dass ich die benötigten Materialien zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung habe? Wie gehe ich mit Engpässen und Konflikten um? Was kann als Alternativmaterial herangezogen werden? Weiterlesen

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Verwiegestation-fwi

Ein Müllwagen ist dazu da, Abfall zwischen 2 Orten zu transportieren. Das wäre ohne Motor nicht möglich. Betrachten wir die gesamte Abfallindustrie, kommt eine vergleichbar zentrale Bedeutung der Verwiegestation, oder einfacher Waage zu. Die Waage ist der Schlüssel zur Materialwirtschaft.

Die Materialwirtschaft ist per Definition die „Prozesskette aller Vorgänge beim Gewinnen, Be- und Verarbeiten sowie Lagern und Verteilen von Materialien und Gütern“. Kurz gesagt, alles was mit Materialien im Unternehmen zu tun hat. In der Abfallentsorgung sind Materialen selten als einfach zählbare Einheiten, wie z.B. Paletten, vorhanden. Damit lässt sich die Wichtigkeit der Waage einfach ableiten.

Waage als zentrale Datenquelle

Sprechen wir von ERP-Lösungen für die Abfallentsorgung, ist die Waage gleichbedeutend die zentrale Datenquelle. Sozusagen die Stelle, wo die wichtigsten Informationen wie zum Beispiel Gewicht oder Qualität erfasst werden. Wann immer wichtige Ressourcen im Spiel sind, sind diese meistens sehr begrenzt. Gleiches gilt für Waagen in der Abfallentsorgung. Das heißt, wir können uns für Verwiege-Tätigkeiten nicht allzu viel Zeit lassen. Somit verfolgen wir an der Waage zwei Ziele: Die Daten korrekt zu erfassen und die Verwiegung rasch durchzuführen. Weiterlesen

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Branchenlösung Entsorger

Spezielle Funktionalität für spezielle Anforderungen?

Auf der Suche nach den effektivsten ERP-Prozessen haben es manche Branchen schwerer als andere. Eine dieser Branchen ist die Entsorgungsindustrie. Diese hochspezialisierten Unternehmen haben meist drei Optionen:

Implementierung einer Standard-ERP-Lösung

Was sind die Herausforderungen bei einer Standard-ERP-Lösung? Mit dem standardmäßigen Einkaufsprozess können beispielsweise nicht gleichzeitig am Standort eingehende Abfälle und Geldeingänge oder andersherum abgewickelt werden. Da dies bei weitem nicht die einzige branchenspezifische Anforderung ist, die nicht durch Standard-ERP-Lösungen abgedeckt wird, zieht ein Einsatz gängiger ERP-Lösungen folglich einen riesigen Implementierungsaufwand nach sich. Weiterlesen

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Microsoft hat es spannend gemacht. Schlussendlich freut es uns aber verkünden zu können, dass Dynamics 365 for Operations (a.k.a. AX7) nun in allen erdenklichen Installationsvarianten angeboten wird: Cloud, Hybrid und On-Premise.

Cloud first, aber nicht ausschließlich Cloud

Microsofts Strategie „Cloud first“ folgend ist die in der Azure Cloud betriebene Version von Dynamics 365 for Operations nach wie vor die von Microsoft präferierte und empfohlene Produktvariante, um bestmöglich von der Flexibilität, der Skalierbarkeit und den laufenden Cloud Innovationen profitieren zu können. Dennoch hört Microsoft auf seine Kunden, Partner und den Markt und rundet mit lokalen Installationsvarianten das Portfolio ihres ERP-Angebots ab.

Für all jene Kunden die ihre kritischen Geschäftsprozesse durch instabile Internetleitungen oder geringe Bandbreiten nicht in der Cloud betreiben können hat Microsoft bereits im Herbst 2016 die hybride Variante von Dynamics 365 for Operations angekündigt. Eine detaillierte Beschreibung finden sie im Blog Post von General Manager Sri Srinivasan.  

Der Kern dieser Lösung liegt, wie bei der Cloud-Variante, in Microsofts Azure Rechenzentren, wird aber durch lokale Installationen von Datenbank und Applikationsserver erweitert. Dadurch profitiert man bei dieser Lösung von den Cloud-basierten Innovationen eines „System of Intelligence“, kann aber seine Geschäftsprozesse unabhängig von der Internetanbindung hochverfügbar lokal betreiben. Auch eine Verteilung von mehreren lokalen Instanzen mit einer gemeinsamen Konsolidierung in der Cloud wird dadurch ermöglicht. Weiterlesen

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Sie kennen das sicher. Ein neues Projekt startet. Nachdem man schon das eine oder andere über den Flurfunk erfahren hat, findet jetzt endlich der Kickoff statt. Alle sind motiviert und enthusiastisch und dann…

Dann gehen alle wieder ihrem Tagesgeschäft nach. Der erste Arbeitstermin findet einige Wochen nach dem Kickoff statt, keiner fühlt sich so richtig verantwortlich und die Beteiligten haben nur noch eine leise Ahnung, worum es eigentlich geht.

Der zarte Setzling, der sich angeschickt hat ein stattlicher Baum zu werden, verdurstet, weil ihn keiner hegt und pflegt oder keiner weiß, dass es eigentlich um diesen Setzling geht.

Kickoffs sind nur unnötige Zeitfresser

Oft wird die Notwendigkeit des Kickoffs nicht realisiert und als unnötiger Overhead wahrgenommen. Unsere Erfahrung zeigt hier ein anderes Bild. Der Kickoff ist eines, wenn nicht sogar das wichtigste Ereignis im Leben eines Projekts. Es ist die einmalige Chance alles richtig oder falsch zu machen. Denn es ist der Startpunkt einer Phase im Projektlebenszyklus – der Projektstartphase. Das Problem des Kickoffs und der Projektstartphase ist, wenn sie richtig und gut gemacht werden, wird man nie die Kosten sehen, die man sich erspart hat. Weiterlesen

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Alle reden davon wie wichtig es ist, Projektziele zu definieren. Und doch haben die meisten Projekte keine Ziele. Oder noch schlimmer, keine messbaren Ziele. Sie werden jetzt vielleicht sagen: „Meine Projekte haben immer Ziele!“ Haben Sie das? Oder sind es vielleicht nur Wünsche?

Warum Projektziele wichtig sind

Der Titel des Beitrags bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Wie soll ich wissen, wie ich hinkomme, wenn ich nicht weiß wohin ich will? Projektziele sagen einem genau das – nämlich wo die Reise hingehen soll. Wie wir dorthin kommen, ist dann Sache des Projektteams.

Projektziele geben jeder Aktivität im Projekt einen Rahmen. Zum Beispiel findet das Erheben von Requirements immer vor dem Hintergrund der Projektziele statt. Jede Person im Projektteam muss sich zu jeder Zeit fragen, ob deren Arbeit das Projekt näher an dessen Ziele bringt oder nicht. Damit wird sichergestellt, dass alle in die gleiche Richtung gehen. Ohne Projektziele wird jeder seine eigene Interpretation einer Zielerreichung haben und unterschiedliche Richtungen einschlagen oder eigene Interessen verfolgen.

Aber es gibt noch andere wichtige Aufgaben von Projektzielen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wann ein Projekt in einer Krise ist? Was definiert eine Krise? Der Ausfall einer Ressource? Eine hohe Anzahl an Bugs? Nein – das Projekt steckt in einer Krise, wenn eines oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können. Denn dann steht der gesamte Sinn des Projekts in Frage. Weiterlesen

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Wenn man sich in der IT-Branche ein wenig umhört, kommt man nicht daran vorbei: Agilität ist in aller Munde. Es soll viel besser sein, sein Projektvorgehen agil zu gestalten, als mit einem Wasserfall. Stimmt das? Scheitern agile Projekte nicht? Die Antwort ist ein klares Jein.

Wasserfall = Sicherheit? Agil = Unsicherheit?

Wasserfallprojekte kennt jeder. Das Projekt startet, man spezifiziert die Anforderungen, es wird entwickelt, um dann am Ende zu sehen, dass das, was man geliefert bekommt, nicht unbedingt dem entspricht, dass man sich vorgestellt hat. Trotzdem werden Softwareprojekte immer wieder als Wasserfall abgewickelt. Man kann sich jetzt fragen, warum das so ist. Wasserfallprojekte geben eine Sicherheit, die aber höchstens eine gefühlte Sicherheit ist. Man unterliegt der Illusion, dass man von Beginn an weiß, was man bekommt und wieviel man dafür bezahlt.

Agile Projekte vermitteln dem Unerfahrenen hingegen Unsicherheit. Man glaubt nicht zu wissen, was man am Ende hat. Man weiß auch nicht so recht, was es kosten wird. Die Realität zeigt uns aber, dass man das beim Wasserfall eigentlich auch nicht weiß. Der Scope verändert sich in jedem Wasserfallprojekt – Reizwort Change Request. Bei agilen Projekten werden nicht zu Beginn gleich alle Anforderungen definiert, sondern im Laufe des Projekts sukzessive ergänzt. Das bedeutet aber auch nicht, dass agile Projekte ziellos sind. Das Gegenteil ist der Fall: Agile Projekte folgen zu jeder Zeit immer der zu Projektstart definierten Produktvision. Man weiß also in welche Richtung man will und wo man am Ende stehen möchte. Weiterlesen

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Wie schon in einem unserer letzten Blogbeiträge angekündigt, stellt Microsoft diesen Herbst den neuen Cloudservice Dynamics 365 vor. Wie die Verschmelzung von Dynamics ERP, Dynamics CRM und weiteren Microsoft-Services konkret aussehen wird, brennt sowohl bestehenden Usern als auch Microsoft-Neulingen unter den Fingern.

Am 11. Oktober 2016 wird die erste Neugier gestillt und ein erster Schritt zur Lösung des Geheimnisses gemacht: Microsoft bietet allen Interessierten einen First Look auf das neue Dynamics 365. Merken Sie sich den Termin vor und tauchen Sie am 11. Oktober 2016 von 20:30 – 22:00 Uhr in die Welt von Dynamics 365 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, beim Einstieg über folgenden Link http://aka.ms/firstlook kommen Sie direkt zum Webinar.
Sehen Sie im Video was Sie erwartet:

 

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erp-systeme-zukunft_fwi

Auch am eher traditionellen ERP-Markt fassen Themen wie Cloud, Mobilität und IoT, die im Bereich anderer Business Applikationen schon gang und gäbe sind, schön langsam Fuß. Wir sind der Frage nachgegangen, in welche Richtung sich der ERP-Markt in naher Zukunft orientieren wird und welche fünf Anforderungen Ihr ERP-System unbedingt erfüllen muss, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

5 Punkte für die ERP-Systeme der Zukunft:

  1. Stärkere Integration in die Unternehmensprozesse
  2. Erst hybride Cloud, dann alles in der Cloud
  3. Wertvoller Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele
  4. Mobiles ERP
  5. Smarte Verknüpfungen mit dem IoT

 1. Stärkere Integration in die Unternehmensprozesse

ERP-Systeme werden ihre Rolle als Kernapplikation bei Unternehmenssoftwarelösungen ausbauen. Jedoch wird es eine noch stärkere Integration der Softwaresysteme mit den Unternehmensprozessen geben und damit einhergehend zusätzliche Nutzergruppen ansprechen. Der „klassische“ ERP-User wird durch die flächendeckende Nutzung einer Vielzahl an unterschiedlichen Usergruppen im Unternehmen ergänzt. Weiterlesen

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