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Die Druck- und Verpackungsindustrie ist innovativ und bringt laufend neue Produkte für ihre Kunden auf den Markt. Neue Technologien und Materialien machen ständige Verbesserungen oder neue Optionen möglich. Die Kunden der Verpackungs-Produzenten verlangen nach Alternativen um sich von ihrer Konkurrenz in den Regalen abheben zu können. Die neuen Verfahren und Materialien werden erst durch die häufigere Verwendung preislich attraktiv und verstärkt eingesetzt. Die Umsetzung dieser neuen Technologien oder die Verwendung dieser neuen Materialien stellen die für die Abbildung der Produkte verantwortlichen ERP-Systeme vor immer neue Herausforderungen.

Drucktechnik heute

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Einführung und immer erfolgreichere Verbreitung der Digitaldruck-Technik. Dabei werden spezielle Druckmaschinen eingesetzt, die sich von herkömmlichen Druckmaschinen für Flexo-, Offset- oder Tiefdruck auch in der Abbildung im ERP System unterscheiden. Beim Digitaldruck wird kein physisch fester Druckkörper für die Aufbringung der zu druckenden Farbe verwendet, sondern die Farbe wird auf einem alternativen Weg aufgebracht.

Im Wesentlichen finden zwei verschiedene Methoden je nach gewünschtem Ergebnis und erforderlicher Auflage Anwendung: Das Laserdruckverfahren wird eher für hohe Auflagen verwendet, während man für großformatige Drucke die Tintenstrahltechnik einsetzt. Beim Laserdruckverfahren wird eine Kopie aus elektrischen Ladungen erzeugt, mit Hilfe dessen selektiv Farbe auf das Druckobjekt aufgetragen wird, um das genaue Abbild der Kopie zu erzeugen (Prinzip der Elektrofotografie). Bei der Tintendrucktechnik (Inkjetdruck) werden farbige Tintentropfen gezielt auf das Druckobjekt gesprüht. Weiterlesen

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Blogbild-Liefertreue

Überkapazitäten bei regelmäßigen Bedarfsgütern, eine stetige Herausforderung für produzierende Unternehmen

Unternehmen für die Erzeugung und Verarbeitung von regelmäßigen Bedarfsgütern (engl. Commodities) sind oftmals mit Überkapazitäten im eigenen Markt konfrontiert. In so einem Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, bedeutet im Vergleich zur Konkurrenz bestehende Vorsprünge zu halten oder nachhaltig auszubauen. Preis, Qualität und Kundenservice sind dabei die wesentlichen Faktoren.

Zur Absicherung langfristiger und wirtschaftlich erfolgreicher Kundenbeziehungen ist ein durchgängiges Kundenservice, neben wettbewerbsfähigen Preisen und Qualität, unumgänglich.

Als führendes Kriterium für erfolgreiches Kundenservice wird oftmals die Lieferzeit angenommen, die Liefertreue jedoch vernachlässigt. Dabei steht nicht die tatsächliche Dauer, also die Zeitspanne bis zur Auslieferung im Mittelpunkt, sondern das pünktliche Einhalten des zugesagten Liefertermins. Aus der Sicht des Kunden ist diese Verlässlichkeit von hoher Bedeutung und ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Lieferanten. Im Bereich der Just-in-time-Produktion ist Liefertreue sogar unerlässlich. Voraussetzung dafür sind stabile und planbare Abläufen im Unternehmen. Weiterlesen

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projektmarketing_fwi

Wissen Sie um welche Marke es sich handelt? Wahrscheinlich schon, oder? Egal wie man zu einer Werbelinie steht, man verbindet sie unweigerlich mit einem Produkt oder Marke. Warum sollte das mit einem Projekt nicht auch so sein?

Projektmarketing ist wichtig, aber keiner machts

Ich kann mich noch an eine Vorlesung „Grundlagen Projektmanagement“ erinnern. Da kam das Thema Projektmarketing auf. Etwa in dieser Art: „Es gibt Projektmarketing und es ist wichtig.“

Das ist grob der zusammengefasste Inhalt dieser einen Powerpoint Slide, die das Thema behandelt hat. Und das wars dann auch schon für die nächsten drei Jahre Studium. Auch die Literatur gibt sich oft theoretisch und etwas unpraktisch.

Und dann gibt es noch die Kostendebatte: „Das ist doch unnötig und braucht keiner“ (oder so ähnlich).

Als Folge gibt es Millionen von Projektplänen mit dem Arbeitspaket Projektmarketing, um das sich niemand kümmern will und für das sich niemand interessiert. Und dann scheitern Projekte. Schnell wird der Schuldige gefunden – die Anforderungen waren nicht klar oder die Kommunikation war schlecht. Was das mit Projektmarketing zu tun hat? Weiterlesen

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Die Anforderungen in der Produktion ändern sich ständig. Die Produktionslose werden immer kleiner, die Lieferterminspannen geringer und die Qualitätsanforderungen immer höher. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen an die Fachabteilungen, die meist zentral in der Planung zusammenfließen.

Der Planer hat letztendlich die Aufgabe zu meistern, die richtige Menge des richtigen Produktes zum richtigen Zeitpunkt lieferfähig zu haben. Er steht vor verschiedenen Problemstellungen, bei denen er vielmals täglich die richtige Entscheidung treffen muss.

Herausforderungen und Fragestellungen einer flexiblen Planung

Die Frage eines eventuell sinnvollen Mengensplitts stellt sich, wenn der Kunde größere Mengen bestellt, jedoch nur Teilmengen pro Tag oder Woche benötigt, sprich abruft. Welche (Teil-) Menge soll idealerweise wann produziert werden?

Als Fremdfertigung wird die Aussteuerung derjenigen Arbeitsschritte bezeichnet, die nicht selbst im Haus gefertigt werden können, entweder aus Kapazitätsgründen oder aus technologischen Gründen. Was wird wo gefertigt und wer hat freie Kapazitäten?

Auch die Verfügbarkeit von Zukaufsteilen und Rohmaterialien beschäftigt den Planer. Wann habe ich welche Mengen im Haus? Wie stelle ich sicher, dass ich die benötigten Materialien zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung habe? Wie gehe ich mit Engpässen und Konflikten um? Was kann als Alternativmaterial herangezogen werden? Weiterlesen

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Vertrieb kostet Geld. Lange Vertriebszyklen kosten mehr Geld. Aufwändige Angebote ohne erfolgreichen Auftrag kosten am meisten.

Hürden auf dem Weg zum effizienten Vertrieb

Es ist das Ziel jeder Vertriebsorganisation effizient zu arbeiten. Mit den vorhandenen Mitteln soll das maximale Ergebnis erzielt werden. Jedes Angebot soll ein Treffer sein. Die Realität sieht anders aus. Interessenten wollen sich oft nur informieren, kundenspezifische Angebote müssen maßgeschneidert werden, laufende Änderungen der Anforderungen müssen neu bearbeitet werden. Gerade im stark von kundenspezifischen Spezifikationen geprägten Geschäft ist die Kommunikation mit dem Kunden und das Eingehen auf seine Bedürfnisse und Wünsche entscheidend für den Verkaufserfolg. Dabei das richtige Maß zu finden und den Aufwand der Vertriebsaktivitäten auf den Erfolg abzustimmen ist entscheidend. Ein gutes CRM System hilft dabei, aber auch im ERP System braucht es Funktionen um den Verkauf zu unterstützen. Weiterlesen

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Alle reden davon wie wichtig es ist, Projektziele zu definieren. Und doch haben die meisten Projekte keine Ziele. Oder noch schlimmer, keine messbaren Ziele. Sie werden jetzt vielleicht sagen: „Meine Projekte haben immer Ziele!“ Haben Sie das? Oder sind es vielleicht nur Wünsche?

Warum Projektziele wichtig sind

Der Titel des Beitrags bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Wie soll ich wissen, wie ich hinkomme, wenn ich nicht weiß wohin ich will? Projektziele sagen einem genau das – nämlich wo die Reise hingehen soll. Wie wir dorthin kommen, ist dann Sache des Projektteams.

Projektziele geben jeder Aktivität im Projekt einen Rahmen. Zum Beispiel findet das Erheben von Requirements immer vor dem Hintergrund der Projektziele statt. Jede Person im Projektteam muss sich zu jeder Zeit fragen, ob deren Arbeit das Projekt näher an dessen Ziele bringt oder nicht. Damit wird sichergestellt, dass alle in die gleiche Richtung gehen. Ohne Projektziele wird jeder seine eigene Interpretation einer Zielerreichung haben und unterschiedliche Richtungen einschlagen oder eigene Interessen verfolgen.

Aber es gibt noch andere wichtige Aufgaben von Projektzielen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wann ein Projekt in einer Krise ist? Was definiert eine Krise? Der Ausfall einer Ressource? Eine hohe Anzahl an Bugs? Nein – das Projekt steckt in einer Krise, wenn eines oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können. Denn dann steht der gesamte Sinn des Projekts in Frage. Weiterlesen

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