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Die Druck- und Verpackungsindustrie ist innovativ und bringt laufend neue Produkte für ihre Kunden auf den Markt. Neue Technologien und Materialien machen ständige Verbesserungen oder neue Optionen möglich. Die Kunden der Verpackungs-Produzenten verlangen nach Alternativen um sich von ihrer Konkurrenz in den Regalen abheben zu können. Die neuen Verfahren und Materialien werden erst durch die häufigere Verwendung preislich attraktiv und verstärkt eingesetzt. Die Umsetzung dieser neuen Technologien oder die Verwendung dieser neuen Materialien stellen die für die Abbildung der Produkte verantwortlichen ERP-Systeme vor immer neue Herausforderungen.

Drucktechnik heute

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Einführung und immer erfolgreichere Verbreitung der Digitaldruck-Technik. Dabei werden spezielle Druckmaschinen eingesetzt, die sich von herkömmlichen Druckmaschinen für Flexo-, Offset- oder Tiefdruck auch in der Abbildung im ERP System unterscheiden. Beim Digitaldruck wird kein physisch fester Druckkörper für die Aufbringung der zu druckenden Farbe verwendet, sondern die Farbe wird auf einem alternativen Weg aufgebracht.

Im Wesentlichen finden zwei verschiedene Methoden je nach gewünschtem Ergebnis und erforderlicher Auflage Anwendung: Das Laserdruckverfahren wird eher für hohe Auflagen verwendet, während man für großformatige Drucke die Tintenstrahltechnik einsetzt. Beim Laserdruckverfahren wird eine Kopie aus elektrischen Ladungen erzeugt, mit Hilfe dessen selektiv Farbe auf das Druckobjekt aufgetragen wird, um das genaue Abbild der Kopie zu erzeugen (Prinzip der Elektrofotografie). Bei der Tintendrucktechnik (Inkjetdruck) werden farbige Tintentropfen gezielt auf das Druckobjekt gesprüht. Weiterlesen

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Die FWI Branchenlösung für die Entsorgungs- und Recycling-Industrie ist seit kurzem im offiziellen online-Marktplatz für Microsoft Lösungen – dem AppSource – erhältlich.

In den AppSource gelangen nur Lösungen die von Microsoft eingehend geprüft wurden und dieser Meilenstein kann daher als „Gütesiegel“ von Microsoft für qualitative und funktionelle Software verstanden werden (curated by Microsoft).

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Überkapazitäten bei regelmäßigen Bedarfsgütern, eine stetige Herausforderung für produzierende Unternehmen

Unternehmen für die Erzeugung und Verarbeitung von regelmäßigen Bedarfsgütern (engl. Commodities) sind oftmals mit Überkapazitäten im eigenen Markt konfrontiert. In so einem Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, bedeutet im Vergleich zur Konkurrenz bestehende Vorsprünge zu halten oder nachhaltig auszubauen. Preis, Qualität und Kundenservice sind dabei die wesentlichen Faktoren.

Zur Absicherung langfristiger und wirtschaftlich erfolgreicher Kundenbeziehungen ist ein durchgängiges Kundenservice, neben wettbewerbsfähigen Preisen und Qualität, unumgänglich.

Als führendes Kriterium für erfolgreiches Kundenservice wird oftmals die Lieferzeit angenommen, die Liefertreue jedoch vernachlässigt. Dabei steht nicht die tatsächliche Dauer, also die Zeitspanne bis zur Auslieferung im Mittelpunkt, sondern das pünktliche Einhalten des zugesagten Liefertermins. Aus der Sicht des Kunden ist diese Verlässlichkeit von hoher Bedeutung und ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Lieferanten. Im Bereich der Just-in-time-Produktion ist Liefertreue sogar unerlässlich. Voraussetzung dafür sind stabile und planbare Abläufen im Unternehmen. Weiterlesen

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projektmarketing_fwi

Wissen Sie um welche Marke es sich handelt? Wahrscheinlich schon, oder? Egal wie man zu einer Werbelinie steht, man verbindet sie unweigerlich mit einem Produkt oder Marke. Warum sollte das mit einem Projekt nicht auch so sein?

Projektmarketing ist wichtig, aber keiner machts

Ich kann mich noch an eine Vorlesung „Grundlagen Projektmanagement“ erinnern. Da kam das Thema Projektmarketing auf. Etwa in dieser Art: „Es gibt Projektmarketing und es ist wichtig.“

Das ist grob der zusammengefasste Inhalt dieser einen Powerpoint Slide, die das Thema behandelt hat. Und das wars dann auch schon für die nächsten drei Jahre Studium. Auch die Literatur gibt sich oft theoretisch und etwas unpraktisch.

Und dann gibt es noch die Kostendebatte: „Das ist doch unnötig und braucht keiner“ (oder so ähnlich).

Als Folge gibt es Millionen von Projektplänen mit dem Arbeitspaket Projektmarketing, um das sich niemand kümmern will und für das sich niemand interessiert. Und dann scheitern Projekte. Schnell wird der Schuldige gefunden – die Anforderungen waren nicht klar oder die Kommunikation war schlecht. Was das mit Projektmarketing zu tun hat? Weiterlesen

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Spring Release Dynamics 365 FWI

In den letzten Wochen und Monaten war es schwer Microsofts Innovationsfeuerwerk und allen Änderungen und Entwicklungen zu folgen. Selbst für etablierte Partner mit viel Erfahrung wie uns war diese Zeit eine Herausforderung und forderte vor allem in der Produktentwicklung viel Flexibilität und Investment.

Produkte wurden umbenannt, zusammengeführt, in Apps aufgespaltet, technisch redesigned oder neu vermarktet. Von unseren Kunden wissen wir, dass es für den Enduser beinahe unmöglich war ohne engem Kontakt zum Microsoft Partner den Überblick in der Dynamics 365-Welt zu behalten. Umso mehr freut es uns, dass mit dem letzten Dynamics 365 Release ein Meilenstein erreicht wurde mit dem langsam Ruhe einkehrt. Mit Ruhe meine ich keineswegs, dass die Innovativität abnimmt oder die funktionale Weiterentwicklung reduziert wird sondern, dass die Neuorganisation die Microsoft im Dynamics-Produktportfolio vorgenommen hat nun zu einem Ende kommt.

Auf der stabilen Dynamics 365-Basis liegt der Fokus nun nicht mehr im Upgrade bestehender Funktionalitäten und darin die Produkte technisch zu erneuern, sondern in der Weiterentwicklung und Optimierung selbiger. Ursprünglich wurde dieses Release als Spring Release angekündigt und hätte im Frühling geliefert werden sollen. Da mit diesem Release aber wesentliche Neuerungen geliefert wurden, die erst Beta-Programme und Pilotbetriebe durchlaufen mussten, hat Microsoft den Frühling bis in den Juli ausgedehnt. Für uns kein Problem, da wir dadurch mehr Zeit hatten uns darauf vorzubereiten und unsere D365-Produkte upzugraden. Man munkelt bereits, dass das angekündigte Fall Release ein Weihnachtgeschenk werden könnte.

Was ist jetzt alles Dynamics 365?

Einer der aktuell letzten Schritte den Microsoft auf ihrem Weg in die Dynamics 365-Welt getätigt hat, war eine einheitliche Namensgebung der unterschiedlichen Produkte. Heißt jetzt alles Dynamics 365? Ja, aber mit ein wenig Erklärung ist die Namensgebung nachvollziehbar und logisch. Der Fokus wird auf die Dynamics 365 Suite gelegt, weg von einzelnen Funktionssilos wie CRM und ERP. Mit einer konsistenten Namensgebung wird das Angebot weiter in Prozessbereiche, so genannten Business Apps unterteilt. Dynamics 365 wird grundsätzlich in zwei Editionen unterschieden: Weiterlesen

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Die Anforderungen in der Produktion ändern sich ständig. Die Produktionslose werden immer kleiner, die Lieferterminspannen geringer und die Qualitätsanforderungen immer höher. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen an die Fachabteilungen, die meist zentral in der Planung zusammenfließen.

Der Planer hat letztendlich die Aufgabe zu meistern, die richtige Menge des richtigen Produktes zum richtigen Zeitpunkt lieferfähig zu haben. Er steht vor verschiedenen Problemstellungen, bei denen er vielmals täglich die richtige Entscheidung treffen muss.

Herausforderungen und Fragestellungen einer flexiblen Planung

Die Frage eines eventuell sinnvollen Mengensplitts stellt sich, wenn der Kunde größere Mengen bestellt, jedoch nur Teilmengen pro Tag oder Woche benötigt, sprich abruft. Welche (Teil-) Menge soll idealerweise wann produziert werden?

Als Fremdfertigung wird die Aussteuerung derjenigen Arbeitsschritte bezeichnet, die nicht selbst im Haus gefertigt werden können, entweder aus Kapazitätsgründen oder aus technologischen Gründen. Was wird wo gefertigt und wer hat freie Kapazitäten?

Auch die Verfügbarkeit von Zukaufsteilen und Rohmaterialien beschäftigt den Planer. Wann habe ich welche Mengen im Haus? Wie stelle ich sicher, dass ich die benötigten Materialien zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung habe? Wie gehe ich mit Engpässen und Konflikten um? Was kann als Alternativmaterial herangezogen werden? Weiterlesen

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Container gibt es in den verschiedensten Formen und Größen: von kleinen Mülltonnen über normale Müllcontainer bis hin zu großen unterirdischen Müllcontainern. Bei der Abfuhr von Abfallströmen oder verwertbaren Reststoffen ist es entscheidend, Einblicke in die Container und ihre potentiellen Inhalte zu haben. Wissen Sie, wo Ihre Container wirklich sind?

Nachverfolgung unmöglich?

Hier kommt die Idee der Nachverfolgung von Containern ins Spiel. Schließlich können die meisten leicht verloren gehen oder gestohlen werden – was im Umkehrschluss jedes Jahr zu beträchtlichen Kosten für Entsorgungsunternehmen führt. Die Kosten für den Einsatz groß angelegter Tracking-Lösungen waren jedoch bisher immer unverhältnismäßig hoch. Insbesondere für Container und Mülltonnen von geringem Wert. In Folge haben wir gelernt, mit dem Ärgernis zu leben, dass wir unseren Mülltonnen hinterherlaufen müssen. Aber müssen wir uns wirklich damit abfinden?

Wir bei FWI glauben, dass Container Management mehr beinhaltet, als einfach nur zu wissen, wo sich ein Container befindet. Ein Wert, der unserer Meinung nach häufig übersehen wird, ist der Inhalt in unseren Mülltonnen und Containern und wie sich dieser Inhalt im Laufe der Zeit verändert. Hier kommen moderne Lösungen zum Container-Tracking und -management ins Spiel: Sie zeichnen nicht nur den Standort unserer mobilen Vermögenswerte auf, sondern auch ihre aktuellen Füllstände. Obwohl dies relativ schlicht erscheint, können die Ergebnisse je nach Containerart und -material variieren. Beispielsweise sammeln sich Abfälle häufig an der Seite des Containers, dort wo sich die Öffnung befindet. Manchmal ragt auch ein Bügelbrett aus der Restmülltonne hervor. Moderne Tracking-Lösungen müssen viele Faktoren berücksichtigen, um nutzbringende Ergebnisse zu erzielen. Und eine einzelne Lösung deckt nicht zwingend immer alle ihre Tracking-Bedarfe ab. Weiterlesen

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Vertrieb kostet Geld. Lange Vertriebszyklen kosten mehr Geld. Aufwändige Angebote ohne erfolgreichen Auftrag kosten am meisten.

Hürden auf dem Weg zum effizienten Vertrieb

Es ist das Ziel jeder Vertriebsorganisation effizient zu arbeiten. Mit den vorhandenen Mitteln soll das maximale Ergebnis erzielt werden. Jedes Angebot soll ein Treffer sein. Die Realität sieht anders aus. Interessenten wollen sich oft nur informieren, kundenspezifische Angebote müssen maßgeschneidert werden, laufende Änderungen der Anforderungen müssen neu bearbeitet werden. Gerade im stark von kundenspezifischen Spezifikationen geprägten Geschäft ist die Kommunikation mit dem Kunden und das Eingehen auf seine Bedürfnisse und Wünsche entscheidend für den Verkaufserfolg. Dabei das richtige Maß zu finden und den Aufwand der Vertriebsaktivitäten auf den Erfolg abzustimmen ist entscheidend. Ein gutes CRM System hilft dabei, aber auch im ERP System braucht es Funktionen um den Verkauf zu unterstützen. Weiterlesen

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Projektkrisen meistern mit FWI

Jetzt ist schon wieder was passiert… um es mit den Worten von Wolf Haas zu sagen. Wieder ist ein Projekt in einer Krise. Der größtmögliche anzunehmende Projektzwischenfall oder so ist eingetreten. Panik regiert den Alltag, keiner weiß, was zu tun ist. Projektkrisen können tatsächlich so ablaufen – wenn sie denn überhaupt schnell erkannt werden.

Was ist eine Projektkrise?

Die Definition einer Projektkrise wird in vielen Bereichen recht einfach abgehandelt: Eine Projektdiskontinuität besteht dann, wenn ein oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können.

Jetzt tauchen aber schon die ersten Fragen auf.

  • Was, wenn es keine Projektziele gibt?
  • Was, wenn die Projektziele nicht messbar sind?
  • Was, wenn das Projekt nicht vorankommt, aber die Projektziele noch erreichbar sind?
  • Was, wenn die Projektkrise nicht die Projektziele betrifft, da diese nicht richtig gewählt wurden?
  • Und was überhaupt sind denn die richtigen Projektziele?

Warum Krisen nicht stattfinden

Was hat es denn mit diesen Krisen wirklich auf sich? Wir haben im Projekt ein Problem, ein Thema das vielleicht im Risikomanagement (wenn dieses stattgefunden hat) schon mitigiert bzw. in den diversen Steuerungskreisen (wenn es diese gibt) auch schon mal angesprochen wurde. Weiterlesen

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Verwiegestation-fwi

Ein Müllwagen ist dazu da, Abfall zwischen 2 Orten zu transportieren. Das wäre ohne Motor nicht möglich. Betrachten wir die gesamte Abfallindustrie, kommt eine vergleichbar zentrale Bedeutung der Verwiegestation, oder einfacher Waage zu. Die Waage ist der Schlüssel zur Materialwirtschaft.

Die Materialwirtschaft ist per Definition die „Prozesskette aller Vorgänge beim Gewinnen, Be- und Verarbeiten sowie Lagern und Verteilen von Materialien und Gütern“. Kurz gesagt, alles was mit Materialien im Unternehmen zu tun hat. In der Abfallentsorgung sind Materialen selten als einfach zählbare Einheiten, wie z.B. Paletten, vorhanden. Damit lässt sich die Wichtigkeit der Waage einfach ableiten.

Waage als zentrale Datenquelle

Sprechen wir von ERP-Lösungen für die Abfallentsorgung, ist die Waage gleichbedeutend die zentrale Datenquelle. Sozusagen die Stelle, wo die wichtigsten Informationen wie zum Beispiel Gewicht oder Qualität erfasst werden. Wann immer wichtige Ressourcen im Spiel sind, sind diese meistens sehr begrenzt. Gleiches gilt für Waagen in der Abfallentsorgung. Das heißt, wir können uns für Verwiege-Tätigkeiten nicht allzu viel Zeit lassen. Somit verfolgen wir an der Waage zwei Ziele: Die Daten korrekt zu erfassen und die Verwiegung rasch durchzuführen. Weiterlesen

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