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Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt verbindliche Regeln für alle Unternehmen fest, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Verletzungen der Vorgaben haben hohe Strafen zur Folge, die bis 4% des globalen Umsatzes eines Unternehmens, bzw. bis zu 20 Mio. Euro reichen können (je nachdem welcher Betrag höher (!) ist).

Klare Regeln zur Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

Es gibt hier von Seiten des DSGVO in Artikel 6 eine klare Auflistung der Kriterien für die Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung. Mindestens einer der folgenden Punkte muss erfüllt sein:

  • die betroffene Person hat die Einwilligung erteilt
  • die Verarbeitung ist zur Erfüllung eines Auftrags notwendig (inkl. vorvertraglicher Maßnahmen, z. B. Broschüre zusenden oder Angebotserstellung)
  • das Unternehmen ist rechtlich verpflichtet die Daten zu verarbeiten (z. B. Buchhaltung)
  • lebenswichtige Interessen der betroffenen Person werden berührt (das ist eher im Gesundheitswesen bzw. der Notfallmedizin anzutreffen als bei „normalen“ Unternehmen)
  • die Verarbeitung liegt im öffentlichen Interesse
  • das Unternehmen (der „Verantwortliche“) hat ein berechtigtes Interesse an den Daten, das die Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person übersteigen

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Microsoft hat es spannend gemacht. Schlussendlich freut es uns aber verkünden zu können, dass Dynamics 365 for Operations (a.k.a. AX7) nun in allen erdenklichen Installationsvarianten angeboten wird: Cloud, Hybrid und On-Premise.

Cloud first, aber nicht ausschließlich Cloud

Microsofts Strategie „Cloud first“ folgend ist die in der Azure Cloud betriebene Version von Dynamics 365 for Operations nach wie vor die von Microsoft präferierte und empfohlene Produktvariante, um bestmöglich von der Flexibilität, der Skalierbarkeit und den laufenden Cloud Innovationen profitieren zu können. Dennoch hört Microsoft auf seine Kunden, Partner und den Markt und rundet mit lokalen Installationsvarianten das Portfolio ihres ERP-Angebots ab.

Für all jene Kunden die ihre kritischen Geschäftsprozesse durch instabile Internetleitungen oder geringe Bandbreiten nicht in der Cloud betreiben können hat Microsoft bereits im Herbst 2016 die hybride Variante von Dynamics 365 for Operations angekündigt. Eine detaillierte Beschreibung finden sie im Blog Post von General Manager Sri Srinivasan.  

Der Kern dieser Lösung liegt, wie bei der Cloud-Variante, in Microsofts Azure Rechenzentren, wird aber durch lokale Installationen von Datenbank und Applikationsserver erweitert. Dadurch profitiert man bei dieser Lösung von den Cloud-basierten Innovationen eines „System of Intelligence“, kann aber seine Geschäftsprozesse unabhängig von der Internetanbindung hochverfügbar lokal betreiben. Auch eine Verteilung von mehreren lokalen Instanzen mit einer gemeinsamen Konsolidierung in der Cloud wird dadurch ermöglicht. Weiterlesen

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Sie kennen das sicher. Ein neues Projekt startet. Nachdem man schon das eine oder andere über den Flurfunk erfahren hat, findet jetzt endlich der Kickoff statt. Alle sind motiviert und enthusiastisch und dann…

Dann gehen alle wieder ihrem Tagesgeschäft nach. Der erste Arbeitstermin findet einige Wochen nach dem Kickoff statt, keiner fühlt sich so richtig verantwortlich und die Beteiligten haben nur noch eine leise Ahnung, worum es eigentlich geht.

Der zarte Setzling, der sich angeschickt hat ein stattlicher Baum zu werden, verdurstet, weil ihn keiner hegt und pflegt oder keiner weiß, dass es eigentlich um diesen Setzling geht.

Kickoffs sind nur unnötige Zeitfresser

Oft wird die Notwendigkeit des Kickoffs nicht realisiert und als unnötiger Overhead wahrgenommen. Unsere Erfahrung zeigt hier ein anderes Bild. Der Kickoff ist eines, wenn nicht sogar das wichtigste Ereignis im Leben eines Projekts. Es ist die einmalige Chance alles richtig oder falsch zu machen. Denn es ist der Startpunkt einer Phase im Projektlebenszyklus – der Projektstartphase. Das Problem des Kickoffs und der Projektstartphase ist, wenn sie richtig und gut gemacht werden, wird man nie die Kosten sehen, die man sich erspart hat. Weiterlesen

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Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird von vielen Juristen und Datenschutzexperten als eines der wichtigsten EU-Gesetze der letzten 10 Jahre bezeichnet. Ihr Einfluss auf die Art wie Unternehmen in Zukunft mit personenbezogenen Daten arbeiten, kann erst langsam abgeschätzt werden.

Klar ist, dass die Vorgaben der DSGVO auch erheblichen Einfluss auf die organisatorischen Prozesse eines Unternehmens haben. Und auch auf die Art und Weise wie, woher und zu welchem Zweck personenbezogene Daten erfasst und verarbeitet werden.

Zuallererst eine Begriffsbestimmung: Was sind eigentlich personenbezogene Daten?

In der DSGVO (Artikel 4) sind personenbezogene Daten als „alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare [lebende] natürliche Person beziehen“ definiert. Somit ist praktisch jede Kundendatenbank, jeder Online-Shop, jedes Newsletter-System, etc., welche Daten von Bürgern der Europäischen Union verwalten, von der DSGVO betroffen. Dies unabhängig davon, wo die Verarbeitung stattfindet oder in welchem Land das verarbeitende Unternehmen seinen Sitz hat.

In vielen Kundendatenbanken ist die Datenqualität ein dauerndes und schwieriges Thema. Daten werden von verschiedenen Personen erfasst, teilweise von den Kunden in Web-Shops selbst eingegeben und dann automatisch in das System importiert. Eingaberichtlinien sind nicht vorhanden oder werden nicht eingehalten, Schreibweisen von Adressen variieren, Dubletten werden angelegt, alte Datensätze werden nicht entfernt, etc.

Die „richtige“ Datenbank

Die Grundsätze für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die in Artikel 5 der DSGVO definiert sind und deren Missachtung mit Strafen bis 4% des Jahresumsatzes eines Unternehmens geahndet werden, verlangen u.a., dass für personenbezogene Daten die „Richtigkeit“ erfüllt ist. Eine „richtige“ Datenbank Weiterlesen

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Alle reden davon wie wichtig es ist, Projektziele zu definieren. Und doch haben die meisten Projekte keine Ziele. Oder noch schlimmer, keine messbaren Ziele. Sie werden jetzt vielleicht sagen: „Meine Projekte haben immer Ziele!“ Haben Sie das? Oder sind es vielleicht nur Wünsche?

Warum Projektziele wichtig sind

Der Titel des Beitrags bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Wie soll ich wissen, wie ich hinkomme, wenn ich nicht weiß wohin ich will? Projektziele sagen einem genau das – nämlich wo die Reise hingehen soll. Wie wir dorthin kommen, ist dann Sache des Projektteams.

Projektziele geben jeder Aktivität im Projekt einen Rahmen. Zum Beispiel findet das Erheben von Requirements immer vor dem Hintergrund der Projektziele statt. Jede Person im Projektteam muss sich zu jeder Zeit fragen, ob deren Arbeit das Projekt näher an dessen Ziele bringt oder nicht. Damit wird sichergestellt, dass alle in die gleiche Richtung gehen. Ohne Projektziele wird jeder seine eigene Interpretation einer Zielerreichung haben und unterschiedliche Richtungen einschlagen oder eigene Interessen verfolgen.

Aber es gibt noch andere wichtige Aufgaben von Projektzielen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wann ein Projekt in einer Krise ist? Was definiert eine Krise? Der Ausfall einer Ressource? Eine hohe Anzahl an Bugs? Nein – das Projekt steckt in einer Krise, wenn eines oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können. Denn dann steht der gesamte Sinn des Projekts in Frage. Weiterlesen

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Am 27. April 2016 wurde vom Europäischen Parlament in Straßburg relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Gesetz verabschiedet, das massiven Einfluss auf Unternehmen haben und die Rechte von Konsumenten stärken wird: die EU Datenschutzgrundverordnung (Verordnung 679/2016), abgekürzt DSGVO (oder GDPR in englischen Publikationen für „General Data Protection Regulation“).

Der Verabschiedung dieses Gesetzes ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Der Trilog aus Experten und Mitgliedern des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des Europäischen Rates hatte die Aufgabe die Anforderungen, Wünsche und Bedenken der EU-Mitgliedsstaaten, der Industrie und  diverser Bürgerrechtsorganisationen mit den EU-Rechtsgrundlagen, der technischen Entwicklung und den jüngsten Enthüllungen über missbräuchliche Datenverwendung (Stichwort Edward Snowden) in Einklang zu bringen.

Das Ergebnis ist ein fast 90 Seiten langes Rechtsdokument aus mehr als 170 erklärenden Erwägungsgründen und 99 Gesetzesartikeln, das hier in allen Amtssprachen der EU eingesehen werden kann.

Die im Gesetz definierten sehr hohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des globalen Jahresumsatzes eines Unternehmens (es zählt der jeweils höhere Wert!) zeigen den Stellenwert, der dem Thema Datenschutz gegeben wird. Weiterlesen

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Dynamics 365: So wird lizenziert!

Kategorien: CRM, Dynamics 365, ERP
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Lizenzen haben keinen Einfluss auf den Projekterfolg, ohne gibt’s aber erst gar kein Projekt.

Dynamics 365 ist der Anspruch, CRM- und ERP-Funktionalitäten in einem Paket zu vereinen. Genau dieses Paket wird tief in das Portfolio der Innovationsschmiede aus Redmond eingebettet. Denn Microsoft stellt sich den Arbeitsplatz der Zukunft so vor: Der Mitarbeiter soll zukünftig nicht mehr wissen müssen, mit welchen Werkzeugen er sein Tagesgeschäft erledigt. Ihm ist egal, ob der neue Kontakt aus dem Skype Meeting ins CRM, oder in die Outlook-Kontakte integriert wird. Die so gewonnene Zeit verbringt er stattdessen auf LinkedIn. Dank LinkedIn-Integration kann er sich, fokussiert auf seinen noch unbekannten Gesprächspartner, vorbereiten.

Warum verfolgt Microsoft diesen Ansatz? Man hat erkannt, dass derzeit „Task-Switches“ zwischen Systemen, ein großer Kostentreiber für Unternehmen sind. Bei Microsoft ist man davon überzeugt, dass Mitarbeiter 40% ihrer Arbeitszeit mit „Task-Switches“ verbringen. Das heißt bei einer Gruppe von fünf Mitarbeitern, wären zwei ganze Full Time Equivalents nicht produktiv!

Wie wird Dynamics 365 Lizenz-technisch abgebildet?

Dynamics 365 wird zwei User Typen enthalten: Den Light-User und die Full-User. Weiterlesen

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Wenn man sich in der IT-Branche ein wenig umhört, kommt man nicht daran vorbei: Agilität ist in aller Munde. Es soll viel besser sein, sein Projektvorgehen agil zu gestalten, als mit einem Wasserfall. Stimmt das? Scheitern agile Projekte nicht? Die Antwort ist ein klares Jein.

Wasserfall = Sicherheit? Agil = Unsicherheit?

Wasserfallprojekte kennt jeder. Das Projekt startet, man spezifiziert die Anforderungen, es wird entwickelt, um dann am Ende zu sehen, dass das, was man geliefert bekommt, nicht unbedingt dem entspricht, dass man sich vorgestellt hat. Trotzdem werden Softwareprojekte immer wieder als Wasserfall abgewickelt. Man kann sich jetzt fragen, warum das so ist. Wasserfallprojekte geben eine Sicherheit, die aber höchstens eine gefühlte Sicherheit ist. Man unterliegt der Illusion, dass man von Beginn an weiß, was man bekommt und wieviel man dafür bezahlt.

Agile Projekte vermitteln dem Unerfahrenen hingegen Unsicherheit. Man glaubt nicht zu wissen, was man am Ende hat. Man weiß auch nicht so recht, was es kosten wird. Die Realität zeigt uns aber, dass man das beim Wasserfall eigentlich auch nicht weiß. Der Scope verändert sich in jedem Wasserfallprojekt – Reizwort Change Request. Bei agilen Projekten werden nicht zu Beginn gleich alle Anforderungen definiert, sondern im Laufe des Projekts sukzessive ergänzt. Das bedeutet aber auch nicht, dass agile Projekte ziellos sind. Das Gegenteil ist der Fall: Agile Projekte folgen zu jeder Zeit immer der zu Projektstart definierten Produktvision. Man weiß also in welche Richtung man will und wo man am Ende stehen möchte. Weiterlesen

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Wie schon in einem unserer letzten Blogbeiträge angekündigt, stellt Microsoft diesen Herbst den neuen Cloudservice Dynamics 365 vor. Wie die Verschmelzung von Dynamics ERP, Dynamics CRM und weiteren Microsoft-Services konkret aussehen wird, brennt sowohl bestehenden Usern als auch Microsoft-Neulingen unter den Fingern.

Am 11. Oktober 2016 wird die erste Neugier gestillt und ein erster Schritt zur Lösung des Geheimnisses gemacht: Microsoft bietet allen Interessierten einen First Look auf das neue Dynamics 365. Merken Sie sich den Termin vor und tauchen Sie am 11. Oktober 2016 von 20:30 – 22:00 Uhr in die Welt von Dynamics 365 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, beim Einstieg über folgenden Link http://aka.ms/firstlook kommen Sie direkt zum Webinar.
Sehen Sie im Video was Sie erwartet:

 

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dynamics_365

Auf der Worldwide Partner Conference verkündete Microsoft, dass die bislang getrennt angebotenen online ERP– und CRM-Lösungen mit weiteren Diensten zu einem gemeinsamen Cloud-Service verschmelzen: Dynamics 365.

Obwohl Dynamics 365 laut Microsoft im Herbst 2016 auf den Markt kommen soll, sind noch nicht sehr viele Details zum neuen Angebot bekannt. Alles was wir wissen, wollen wir Ihnen aber natürlich zur Verfügung stellen und Sie laufend über unseren Blog informieren:

Einfache Formel: Dynamics ERP + Dynamics CRM + Services = Dynamics 365

Die bislang isolierten CRM– und ERP-Applikationen werden in Dynamics 365 eine gemeinsame Heimat finden. Für alle Kernprozesse in Unternehmen, beispielsweise Finanz, Customer Service und Sales, werden eigene Apps zur Verfügung gestellt. Microsoft ERP und CRM verschmelzen in Dynamics 365, die volle Power und Produktivität bringen IoT Services, Cortana Intelligence, Office 365, Power BI und auch 3rd Party Business Applications. Weiterlesen

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