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Verwiegestation-fwi

Ein Müllwagen ist dazu da, Abfall zwischen 2 Orten zu transportieren. Das wäre ohne Motor nicht möglich. Betrachten wir die gesamte Abfallindustrie, kommt eine vergleichbar zentrale Bedeutung der Verwiegestation, oder einfacher Waage zu. Die Waage ist der Schlüssel zur Materialwirtschaft.

Die Materialwirtschaft ist per Definition die „Prozesskette aller Vorgänge beim Gewinnen, Be- und Verarbeiten sowie Lagern und Verteilen von Materialien und Gütern“. Kurz gesagt, alles was mit Materialien im Unternehmen zu tun hat. In der Abfallentsorgung sind Materialen selten als einfach zählbare Einheiten, wie z.B. Paletten, vorhanden. Damit lässt sich die Wichtigkeit der Waage einfach ableiten.

Waage als zentrale Datenquelle

Sprechen wir von ERP-Lösungen für die Abfallentsorgung, ist die Waage gleichbedeutend die zentrale Datenquelle. Sozusagen die Stelle, wo die wichtigsten Informationen wie zum Beispiel Gewicht oder Qualität erfasst werden. Wann immer wichtige Ressourcen im Spiel sind, sind diese meistens sehr begrenzt. Gleiches gilt für Waagen in der Abfallentsorgung. Das heißt, wir können uns für Verwiege-Tätigkeiten nicht allzu viel Zeit lassen. Somit verfolgen wir an der Waage zwei Ziele: Die Daten korrekt zu erfassen und die Verwiegung rasch durchzuführen. Weiterlesen

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Power-BI-für-SAP

Die Umsetzung von Business-Intelligence-Lösungen bei SAP-Anwenderunternehmen beschäftigt mich seit mittlerweile über zehn Jahren. Gerade im letzten Jahr ist ein massives Interesse bei diesen Unternehmen für umfassende Microsoft-Business-Intelligence-Lösungen aufgekommen.

Solch ein Über-den-SAP-Tellerrand-Hinausblicken in diesem Anwenderkreis habe ich in der Vergangenheit ein paar Mal beobachtet. Die erste mir bekannte Welle kam mit MIS ALEA (heute Infor PM10), welche die erste wirklich „einfache“ Business Intelligence Lösung auf den breiten Markt brachte. Weitere Wellen folgten mit Qliktec und zuletzt Tableau.

Der Boom des MS SQL Server (Analysis Server) der letzten Dekade ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Berühmtheit und damit der tatsächlich umfassende Einsatz über die Wahrnehmung von Portal und Frontend entstehen, und da sah es bei Microsoft bis vor ein paar Jahren noch dünn aus. Zugegeben, es gibt Microsoft SharePoint und Excel schon gefühlt seit ewig und irgendwann zwischendurch waren da auch noch die Performance Point Services – na ja. Mittlerweile ist das Sortiment an Business-Intelligence-Frontends und -Portalen im Microsoft Store deutlich erfreulicher geworden. Ich habe für die häufigsten Anwendungsklassen Portal, Dashboard, Reporting und Analyse den Versuch einer Zuordnung der Microsoft-eigenen Produkte in Form einer Grafik vorgenommen. Weiterlesen

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Branchenlösung Entsorger

Spezielle Funktionalität für spezielle Anforderungen?

Auf der Suche nach den effektivsten ERP-Prozessen haben es manche Branchen schwerer als andere. Eine dieser Branchen ist die Entsorgungsindustrie. Diese hochspezialisierten Unternehmen haben meist drei Optionen:

Implementierung einer Standard-ERP-Lösung

Was sind die Herausforderungen bei einer Standard-ERP-Lösung? Mit dem standardmäßigen Einkaufsprozess können beispielsweise nicht gleichzeitig am Standort eingehende Abfälle und Geldeingänge oder andersherum abgewickelt werden. Da dies bei weitem nicht die einzige branchenspezifische Anforderung ist, die nicht durch Standard-ERP-Lösungen abgedeckt wird, zieht ein Einsatz gängiger ERP-Lösungen folglich einen riesigen Implementierungsaufwand nach sich. Weiterlesen

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Projektkoordination…was ist das eigentlich? Und braucht man so etwas überhaupt? Sie kennen sie sicher, diese Statusmeetings, in denen der Projektmanager herausfinden möchte wer wie weit mit seiner Arbeit ist, wer gerade was macht und was als Nächstes kommt. Meistens langatmige Meetings mit einem großen Teilnehmerkreis. Da stellt sich schnell die Frage, ob diese Meetings der Produktivität schaden oder sie fördern.

Ich hätte Kindergärtner werden sollen

Man geht davon aus, dass Projektmitarbeiter fähig sind, sich selbst zu koordinieren und sicherstellen, dass das Projekt vorangeht und jeder das Richtige macht. Prinzipiell stimmt das, doch Projekte werden komplexer und für den Einzelnen immer weniger überschaubar. Komplexe Projekte benötigen in der Regel auch mehr Mitarbeiter, womit die eigene Koordination noch schwieriger wird. Dazu kommt dann oft noch die Linientätigkeit, die in Konflikt mit den Projekttätigkeiten gerät. Deshalb ist es notwendig, dass Projektkoordination gemacht wird – und das effektiv und effizient.

Dabei muss Eines klar sein: als Projektmanager kann und möchte ich nicht jedem im Projekt nachlaufen müssen um sicherzustellen, dass er oder sie das Richtige zum richtigen Zeitpunkt macht. Würde ich das machen wollen, hätte ich Kindergärtner werden sollen. Das wäre dann sicher lustiger gewesen.

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„Wettbewerbsvorteile durch effiziente Tourenplanung“. Bei der Tagung des VOEB (Verband österreichischer Entsorgungsbetriebe), in Guntramsdorf NÖ, wurden unter anderem die folgenden Themen heiß diskutiert. Unser Kollege Alexander Ries-Schweitzer war vor Ort und hat mitdiskutiert.

6. Tourenplanung und -optimierung

Neben dem Container Management wurden am meisten die Tourenplanung und die Tourenoptimierung diskutiert. Hier gibt es zwei Ansätze bzw. Tools die vorgestellt wurden:

Fleetroute

Fleetroute ist ein umfassendes Tool zur komplexen Berechnung von Touren, wo Unmengen an Parametern berücksichtigt werden (z. B. Höhenmeter, hauptsächlich Rechtsabbiegen, variable Fahrzeugkapazitäten, tausende Einsatzorte und Zeiten, usw.). Dieses Tool ist nicht billig, aber höchst effizient. Es kann entweder einmal jährlich als Projekt beauftragt werden oder die Software wird gekauft und die Touren können dann alle paar Monate/Wochen/Tage selbstständig berechnet werden.

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„Wettbewerbsvorteile durch effiziente Tourenplanung“. Bei der Tagung des VOEB (Verband österreichischer Entsorgungsbetriebe), in Guntramsdorf NÖ, wurden unter anderem die folgenden Themen heiß diskutiert. Unser Kollege Alexander Ries-Schweitzer war vor Ort und hat mitdiskutiert.

1. Industrie 4.0 oder Internet of Things (IoT)

In aller Munde ist natürlich das Thema Industrie 4.0. In Bezug auf die Entsorgungslogistik kann eine der Auswirkungen eine Individualisierung der Abholzyklen bei Müllcontainern sein. Dabei werden die Kunden bzw. die Gefäße proaktiv in die Abholung eingebunden, sodass keine halb leeren Container abgeholt werden müssen. Das bedeutet, es erfolgt eine Füllstandsmessung, die z. B. bei 70% Füllstand des Containers, automatisch eine Meldung an das ERP-System bei der Müllabfuhr erzeugt. Dadurch werden dann, ebenfalls automatisch, ein Auftrag und eine Abholung ausgelöst. Dieses System hat jedoch seine Vor- bzw. Nachteile (siehe Starre Tourenführung vs. dynamische Tourenführung im Teil 2).

Ein weiterer Anwendungsfall von IoT wäre der Bereich Predictive Maintenance für Fahrzeuge und Container. In einer Verbindung und Auswertung der Daten aus den LKW’s und den Informationen von den Containern, kann die Wartung der Fahrzeuge/der Container sinnvoll geplant werden.

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einwilligungerklaerung-dsgvo-fwi

Um Daten von Personen verarbeiten zu dürfen, muss die sogenannte „Rechtmäßigkeit der Verarbeitung“ vorliegen. Eine Möglichkeit zur Erlangung der Rechtmäßigkeit ist das Einholen einer entsprechenden Einwilligung bei der betroffenen Person.

Eine Einwilligung ist auch in den meisten Fällen notwendig, um mit der betroffenen Person telefonisch oder via E-Mail Kontakt aufzunehmen. Dies ist nicht direkt ein Datenschutzthema sondern wird in Österreich durch das Telekommunikationsgesetz bzw. in Deutschland durch das Telemediengesetz geregelt. Mit der kommenden ePrivacy Verordnung der EU wird auch dieser Bereich europaweit geregelt. Die bisher existierenden Entwürfe enthalten ebenfalls die Forderung zur Einwilligung durch die betroffene Person.

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personenbezogene-Daten-fwi

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt verbindliche Regeln für alle Unternehmen fest, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Verletzungen der Vorgaben haben hohe Strafen zur Folge, die bis 4% des globalen Umsatzes eines Unternehmens, bzw. bis zu 20 Mio. Euro reichen können (je nachdem welcher Betrag höher (!) ist).

Klare Regeln zur Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

Es gibt hier von Seiten des DSGVO in Artikel 6 eine klare Auflistung der Kriterien für die Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung. Mindestens einer der folgenden Punkte muss erfüllt sein:

  • die betroffene Person hat die Einwilligung erteilt
  • die Verarbeitung ist zur Erfüllung eines Auftrags notwendig (inkl. vorvertraglicher Maßnahmen, z. B. Broschüre zusenden oder Angebotserstellung)
  • das Unternehmen ist rechtlich verpflichtet die Daten zu verarbeiten (z. B. Buchhaltung)
  • lebenswichtige Interessen der betroffenen Person werden berührt (das ist eher im Gesundheitswesen bzw. der Notfallmedizin anzutreffen als bei „normalen“ Unternehmen)
  • die Verarbeitung liegt im öffentlichen Interesse
  • das Unternehmen (der „Verantwortliche“) hat ein berechtigtes Interesse an den Daten, das die Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person übersteigen

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Microsoft hat es spannend gemacht. Schlussendlich freut es uns aber verkünden zu können, dass Dynamics 365 for Operations (a.k.a. AX7) nun in allen erdenklichen Installationsvarianten angeboten wird: Cloud, Hybrid und On-Premise.

Cloud first, aber nicht ausschließlich Cloud

Microsofts Strategie „Cloud first“ folgend ist die in der Azure Cloud betriebene Version von Dynamics 365 for Operations nach wie vor die von Microsoft präferierte und empfohlene Produktvariante, um bestmöglich von der Flexibilität, der Skalierbarkeit und den laufenden Cloud Innovationen profitieren zu können. Dennoch hört Microsoft auf seine Kunden, Partner und den Markt und rundet mit lokalen Installationsvarianten das Portfolio ihres ERP-Angebots ab.

Für all jene Kunden die ihre kritischen Geschäftsprozesse durch instabile Internetleitungen oder geringe Bandbreiten nicht in der Cloud betreiben können hat Microsoft bereits im Herbst 2016 die hybride Variante von Dynamics 365 for Operations angekündigt. Eine detaillierte Beschreibung finden sie im Blog Post von General Manager Sri Srinivasan.  

Der Kern dieser Lösung liegt, wie bei der Cloud-Variante, in Microsofts Azure Rechenzentren, wird aber durch lokale Installationen von Datenbank und Applikationsserver erweitert. Dadurch profitiert man bei dieser Lösung von den Cloud-basierten Innovationen eines „System of Intelligence“, kann aber seine Geschäftsprozesse unabhängig von der Internetanbindung hochverfügbar lokal betreiben. Auch eine Verteilung von mehreren lokalen Instanzen mit einer gemeinsamen Konsolidierung in der Cloud wird dadurch ermöglicht. Weiterlesen

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projekt-Kickoff-fwi

Sie kennen das sicher. Ein neues Projekt startet. Nachdem man schon das eine oder andere über den Flurfunk erfahren hat, findet jetzt endlich der Kickoff statt. Alle sind motiviert und enthusiastisch und dann…

Dann gehen alle wieder ihrem Tagesgeschäft nach. Der erste Arbeitstermin findet einige Wochen nach dem Kickoff statt, keiner fühlt sich so richtig verantwortlich und die Beteiligten haben nur noch eine leise Ahnung, worum es eigentlich geht.

Der zarte Setzling, der sich angeschickt hat ein stattlicher Baum zu werden, verdurstet, weil ihn keiner hegt und pflegt oder keiner weiß, dass es eigentlich um diesen Setzling geht.

Kickoffs sind nur unnötige Zeitfresser

Oft wird die Notwendigkeit des Kickoffs nicht realisiert und als unnötiger Overhead wahrgenommen. Unsere Erfahrung zeigt hier ein anderes Bild. Der Kickoff ist eines, wenn nicht sogar das wichtigste Ereignis im Leben eines Projekts. Es ist die einmalige Chance alles richtig oder falsch zu machen. Denn es ist der Startpunkt einer Phase im Projektlebenszyklus – der Projektstartphase. Das Problem des Kickoffs und der Projektstartphase ist, wenn sie richtig und gut gemacht werden, wird man nie die Kosten sehen, die man sich erspart hat. Weiterlesen

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