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Wissen Sie um welche Marke es sich handelt? Wahrscheinlich schon, oder? Egal wie man zu einer Werbelinie steht, man verbindet sie unweigerlich mit einem Produkt oder Marke. Warum sollte das mit einem Projekt nicht auch so sein?

Projektmarketing ist wichtig, aber keiner machts

Ich kann mich noch an eine Vorlesung „Grundlagen Projektmanagement“ erinnern. Da kam das Thema Projektmarketing auf. Etwa in dieser Art: „Es gibt Projektmarketing und es ist wichtig.“

Das ist grob der zusammengefasste Inhalt dieser einen Powerpoint Slide, die das Thema behandelt hat. Und das wars dann auch schon für die nächsten drei Jahre Studium. Auch die Literatur gibt sich oft theoretisch und etwas unpraktisch.

Und dann gibt es noch die Kostendebatte: „Das ist doch unnötig und braucht keiner“ (oder so ähnlich).

Als Folge gibt es Millionen von Projektplänen mit dem Arbeitspaket Projektmarketing, um das sich niemand kümmern will und für das sich niemand interessiert. Und dann scheitern Projekte. Schnell wird der Schuldige gefunden – die Anforderungen waren nicht klar oder die Kommunikation war schlecht. Was das mit Projektmarketing zu tun hat? Weiterlesen

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Jeder Kunde zählt, denn Kunden sind und bleiben die wichtigste Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Kundenansprachen und Kundenbindungen nehmen in vielen Betrieben daher einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Wenig Wunder, kann doch die Gewinnung von Neukunden laut Studien bis zu fünf Mal teurer sein als das Halten eines bestehenden Kunden. Social Listening hilft, das Ohr am Kunden zu haben ohne ein Heer an Mitarbeitern dafür abstellen zu müssen.

Bei vielen Unternehmen werden heute Daten von Kunden – sowie die damit verbundenen Transaktionen – in Datenbanken gespeichert. Diese Daten können in Folge integriert und aufbereitet werden um im Unternehmen an jeder Stelle, in der passenden Zusammenstellung, zur Verfügung zu stehen. Maßgebliche Bedeutung kommt dabei dem Kundenservice zu. Denn jeden Kunden, den ein Unternehmen heute halten kann, braucht es morgen nicht neu zu gewinnen.

Da der Mitbewerb aber nur den berühmten „Klick entfernt“ ist, müssen sich Firmen zunehmend durch ihren Kundenservice von der Konkurrenz abheben. Dabei spielt einerseits die steigende Erwartungshaltung der Kunden eine wichtige Rolle – ein ausgezeichneter Service wird heute zumeist als selbstverständlich erwartet. Speziell dann, wenn Kunden die Auswahl unter mehreren Anbietern haben. Andererseits haben Kunden heute auch deutlich mehr Möglichkeiten als früher, ihre (möglicherweise negative) Meinung zum Unternehmen zu äußern und damit das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu beeinflussen. Weiterlesen

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Spring Release Dynamics 365 FWI

In den letzten Wochen und Monaten war es schwer Microsofts Innovationsfeuerwerk und allen Änderungen und Entwicklungen zu folgen. Selbst für etablierte Partner mit viel Erfahrung wie uns war diese Zeit eine Herausforderung und forderte vor allem in der Produktentwicklung viel Flexibilität und Investment.

Produkte wurden umbenannt, zusammengeführt, in Apps aufgespaltet, technisch redesigned oder neu vermarktet. Von unseren Kunden wissen wir, dass es für den Enduser beinahe unmöglich war ohne engem Kontakt zum Microsoft Partner den Überblick in der Dynamics 365-Welt zu behalten. Umso mehr freut es uns, dass mit dem letzten Dynamics 365 Release ein Meilenstein erreicht wurde mit dem langsam Ruhe einkehrt. Mit Ruhe meine ich keineswegs, dass die Innovativität abnimmt oder die funktionale Weiterentwicklung reduziert wird sondern, dass die Neuorganisation die Microsoft im Dynamics-Produktportfolio vorgenommen hat nun zu einem Ende kommt.

Auf der stabilen Dynamics 365-Basis liegt der Fokus nun nicht mehr im Upgrade bestehender Funktionalitäten und darin die Produkte technisch zu erneuern, sondern in der Weiterentwicklung und Optimierung selbiger. Ursprünglich wurde dieses Release als Spring Release angekündigt und hätte im Frühling geliefert werden sollen. Da mit diesem Release aber wesentliche Neuerungen geliefert wurden, die erst Beta-Programme und Pilotbetriebe durchlaufen mussten, hat Microsoft den Frühling bis in den Juli ausgedehnt. Für uns kein Problem, da wir dadurch mehr Zeit hatten uns darauf vorzubereiten und unsere D365-Produkte upzugraden. Man munkelt bereits, dass das angekündigte Fall Release ein Weihnachtgeschenk werden könnte.

Was ist jetzt alles Dynamics 365?

Einer der aktuell letzten Schritte den Microsoft auf ihrem Weg in die Dynamics 365-Welt getätigt hat, war eine einheitliche Namensgebung der unterschiedlichen Produkte. Heißt jetzt alles Dynamics 365? Ja, aber mit ein wenig Erklärung ist die Namensgebung nachvollziehbar und logisch. Der Fokus wird auf die Dynamics 365 Suite gelegt, weg von einzelnen Funktionssilos wie CRM und ERP. Mit einer konsistenten Namensgebung wird das Angebot weiter in Prozessbereiche, so genannten Business Apps unterteilt. Dynamics 365 wird grundsätzlich in zwei Editionen unterschieden: Weiterlesen

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In die Zukunft zu sehen ist heute kein Problem mehr. Zumindest in begrenztem Rahmen. Denn wenn es um vorausschauende Wartung geht, stehen Maschinen- und Anlagenbauern güldene Zeiten ins Haus. Mittels Maintenance 4.0 und Predictive Maintenance lassen sich Probleme an den Maschinen erkennen, noch bevor Produktionsausfälle eintreten. Eine wichtige Rolle spielen neben verschiedensten Sensordaten vor allem Business Intelligence und CRM.  

Daten, Daten, Daten – die Welt der Maschinen- und Anlagenbauer hat durch das Internet der Dinge neuen Schwung bekommen. Die Anforderungen der Branche reichen heute vom Neumaschinen- und Anlagenverkauf über Störungs- und Reparaturleistungen bis hin zu komplexen Lifecycle-Management-Konzepten. Für die Betriebe der Branche gilt heute: Jede Maschine oder Anlage ist nahezu ein Einzelauftrag.

Ein durch IoT getriebenes Thema – und ein wachsendes Geschäftsfeld für die Branche – ist indes Predictive Maintenance, also die vorausschauende Instandhaltung mittels intelligenter Datenanalysen. Durch den Einsatz von Sensoren können verschiedenste Zustandsdaten von Maschinenkomponenten erfasst und um Informationen aus Drittsystemen ergänzt werden. Ziel ist es dabei auffällige, auf Störungen hindeutende Muster rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen präventiv einleiten zu können.

Dadurch können etwa drohende Stillstandzeiten und unvorhergesehener Ausfall rechtzeitig erkannt und eine entsprechende Wartung eingeleitet werden, noch bevor es zu Produktionsausfällen kommt. Predictive Maintenance ist heute ein wichtiger Baustein in einer Industrie 4.0-Umgebung und kann als eine Weiterentwicklung der bisherigen klassischen Wartungsstrategien – quasi Maintenance 4.0 – angesehen werden. Für die Maschinen und Anlagenbauer bedeutet dies freilich, ihr Geschäftsfeld nochmals deutlich ausweiten und damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil umsetzen zu können. Weiterlesen

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Projektkrisen meistern mit FWI

Jetzt ist schon wieder was passiert… um es mit den Worten von Wolf Haas zu sagen. Wieder ist ein Projekt in einer Krise. Der größtmögliche anzunehmende Projektzwischenfall oder so ist eingetreten. Panik regiert den Alltag, keiner weiß, was zu tun ist. Projektkrisen können tatsächlich so ablaufen – wenn sie denn überhaupt schnell erkannt werden.

Was ist eine Projektkrise?

Die Definition einer Projektkrise wird in vielen Bereichen recht einfach abgehandelt: Eine Projektdiskontinuität besteht dann, wenn ein oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können.

Jetzt tauchen aber schon die ersten Fragen auf.

  • Was, wenn es keine Projektziele gibt?
  • Was, wenn die Projektziele nicht messbar sind?
  • Was, wenn das Projekt nicht vorankommt, aber die Projektziele noch erreichbar sind?
  • Was, wenn die Projektkrise nicht die Projektziele betrifft, da diese nicht richtig gewählt wurden?
  • Und was überhaupt sind denn die richtigen Projektziele?

Warum Krisen nicht stattfinden

Was hat es denn mit diesen Krisen wirklich auf sich? Wir haben im Projekt ein Problem, ein Thema das vielleicht im Risikomanagement (wenn dieses stattgefunden hat) schon mitigiert bzw. in den diversen Steuerungskreisen (wenn es diese gibt) auch schon mal angesprochen wurde. Weiterlesen

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Business Intelligence für SAP

Mit wenigen, unkomplizierten Schritten ist es mittlerweile unglaublich einfach relevante Business Informationen aus SAP in ein BI-Tool zu integrieren. Hier lesen Sie wie!

SAP bietet seit Netweaver 7.4 mit OData einfache Endpunkte für BI-Auswertungen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche zusätzlichen Vorteile eine HANA Datenbank für Ihren Einsatz bietet.

Ich habe in der Einleitung zu meinem letzten Artikel eine kurze Historie zu SAP und verwendeten Business Intelligence Lösungen von Drittanbietern erzählt. Die Erkenntnis, dass sich mittlerweile immer mehr SAP Anwender zu Microsoft Frontendlösungen hingezogen fühlen, ist nach wie vor gültig. Grundsätzlich hat der gesamte Business Intelligence Zug rund um SAP wirklich Fahrt aufgenommen und er wird nicht langsamer – im Gegenteil. Folgende 3 Tendenzen habe ich für mich isoliert:

SAP BW wird zunehmend an Bedeutung verlieren

Vielleicht ist es Unkenntnis, Unwissenheit oder selektive Wahrnehmung, aber ich habe SAP BW immer als furchteinflößende, monströse Applikation gesehen. Nicht falsch verstehen: Ich glaube, dass es für viele Unternehmen zum gegebenen (vergangenen) Zeitpunkt einfach keine Alternativen am Markt gab. Was es gab, waren bestenfalls ähnliche Applikations-Monster. Mit agilen Lösungen, Self-Service Applikationen, Data Discovery und den sonstigen aktuellen Schlagworten hatte das aber wenig bis nichts zu tun. Meine persönliche Prognose ist, wer bis heute noch kein SAP BW im Einsatz hat, wird es auch in keinem wesentlichen Umfang mehr neu einführen. Unternehmen mit bestehenden Architekturen stehen sicherlich vor der Herausforderung wie Sie, mit der Problematik von Erweiterungen auf Basis dieser Technologie umzugehen haben.

Meine subjektive Sicht ist: Bereits jetzt neue Möglichkeiten (ergänzend) prüfen und den weiteren Ausbau kritisch hinterfragen. Weiterlesen

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Power-BI-für-SAP

Die Umsetzung von Business-Intelligence-Lösungen bei SAP-Anwenderunternehmen beschäftigt mich seit mittlerweile über zehn Jahren. Gerade im letzten Jahr ist ein massives Interesse bei diesen Unternehmen für umfassende Microsoft-Business-Intelligence-Lösungen aufgekommen.

Solch ein Über-den-SAP-Tellerrand-Hinausblicken in diesem Anwenderkreis habe ich in der Vergangenheit ein paar Mal beobachtet. Die erste mir bekannte Welle kam mit MIS ALEA (heute Infor PM10), welche die erste wirklich „einfache“ Business Intelligence Lösung auf den breiten Markt brachte. Weitere Wellen folgten mit Qliktec und zuletzt Tableau.

Der Boom des MS SQL Server (Analysis Server) der letzten Dekade ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Berühmtheit und damit der tatsächlich umfassende Einsatz über die Wahrnehmung von Portal und Frontend entstehen, und da sah es bei Microsoft bis vor ein paar Jahren noch dünn aus. Zugegeben, es gibt Microsoft SharePoint und Excel schon gefühlt seit ewig und irgendwann zwischendurch waren da auch noch die Performance Point Services – na ja. Mittlerweile ist das Sortiment an Business-Intelligence-Frontends und -Portalen im Microsoft Store deutlich erfreulicher geworden. Ich habe für die häufigsten Anwendungsklassen Portal, Dashboard, Reporting und Analyse den Versuch einer Zuordnung der Microsoft-eigenen Produkte in Form einer Grafik vorgenommen. Weiterlesen

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Projektkoordination…was ist das eigentlich? Und braucht man so etwas überhaupt? Sie kennen sie sicher, diese Statusmeetings, in denen der Projektmanager herausfinden möchte wer wie weit mit seiner Arbeit ist, wer gerade was macht und was als Nächstes kommt. Meistens langatmige Meetings mit einem großen Teilnehmerkreis. Da stellt sich schnell die Frage, ob diese Meetings der Produktivität schaden oder sie fördern.

Ich hätte Kindergärtner werden sollen

Man geht davon aus, dass Projektmitarbeiter fähig sind, sich selbst zu koordinieren und sicherstellen, dass das Projekt vorangeht und jeder das Richtige macht. Prinzipiell stimmt das, doch Projekte werden komplexer und für den Einzelnen immer weniger überschaubar. Komplexe Projekte benötigen in der Regel auch mehr Mitarbeiter, womit die eigene Koordination noch schwieriger wird. Dazu kommt dann oft noch die Linientätigkeit, die in Konflikt mit den Projekttätigkeiten gerät. Deshalb ist es notwendig, dass Projektkoordination gemacht wird – und das effektiv und effizient.

Dabei muss Eines klar sein: als Projektmanager kann und möchte ich nicht jedem im Projekt nachlaufen müssen um sicherzustellen, dass er oder sie das Richtige zum richtigen Zeitpunkt macht. Würde ich das machen wollen, hätte ich Kindergärtner werden sollen. Das wäre dann sicher lustiger gewesen.

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Um Daten von Personen verarbeiten zu dürfen, muss die sogenannte „Rechtmäßigkeit der Verarbeitung“ vorliegen. Eine Möglichkeit zur Erlangung der Rechtmäßigkeit ist das Einholen einer entsprechenden Einwilligung bei der betroffenen Person.

Eine Einwilligung ist auch in den meisten Fällen notwendig, um mit der betroffenen Person telefonisch oder via E-Mail Kontakt aufzunehmen. Dies ist nicht direkt ein Datenschutzthema sondern wird in Österreich durch das Telekommunikationsgesetz bzw. in Deutschland durch das Telemediengesetz geregelt. Mit der kommenden ePrivacy Verordnung der EU wird auch dieser Bereich europaweit geregelt. Die bisher existierenden Entwürfe enthalten ebenfalls die Forderung zur Einwilligung durch die betroffene Person.

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Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt verbindliche Regeln für alle Unternehmen fest, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Verletzungen der Vorgaben haben hohe Strafen zur Folge, die bis 4% des globalen Umsatzes eines Unternehmens, bzw. bis zu 20 Mio. Euro reichen können (je nachdem welcher Betrag höher (!) ist).

Klare Regeln zur Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

Es gibt hier von Seiten des DSGVO in Artikel 6 eine klare Auflistung der Kriterien für die Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung. Mindestens einer der folgenden Punkte muss erfüllt sein:

  • die betroffene Person hat die Einwilligung erteilt
  • die Verarbeitung ist zur Erfüllung eines Auftrags notwendig (inkl. vorvertraglicher Maßnahmen, z. B. Broschüre zusenden oder Angebotserstellung)
  • das Unternehmen ist rechtlich verpflichtet die Daten zu verarbeiten (z. B. Buchhaltung)
  • lebenswichtige Interessen der betroffenen Person werden berührt (das ist eher im Gesundheitswesen bzw. der Notfallmedizin anzutreffen als bei „normalen“ Unternehmen)
  • die Verarbeitung liegt im öffentlichen Interesse
  • das Unternehmen (der „Verantwortliche“) hat ein berechtigtes Interesse an den Daten, das die Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person übersteigen

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