SharePoint-Framework

Die European Sharepoint Conference (ESPC) fand heuer von 13. – 16. November in Dublin statt. Nach einer überraschenden Eröffnungsshow mit den Celitic Dancers, ging es los mit der ersten Keynote Präsentation, die wegweisend war für eines der Hauptthemen der Konferenz: Der Umstieg vom klassischen zum modernen Sharepoint.

Für mich als Frontend-Entwicklerin lag der Fokus daher ganz auf Sharepoint Framework (SPFx), einem Seiten- und Webpart-Model, welches die Client-seitige Entwicklung ermöglicht. Mit der neuen Art Sharepoint-Webparts und Co zu entwickeln, folgt auch eine neue Entwicklungsumgebung.

Sharepoint Framework Development Landscape

Um Sharepoint Framework optimal nutzen zu können, gibt es einige Tools. Dabei kommt es, wie bei jedem anderen Programm auch, auf Präferenzen an. Dennoch gibt es einige Programme, die bevorzugt verwendet werden, einfach zu bedienen sind und gute Dokumentationen beinhalten. Die meistgenutzten Tools sind unter anderem node.js, npm, gulp, yeoman und typescript.

Um einen Vergleich zu der „klassichen“ Art der Sharepoint-Entwicklung aufzuzeigen, ist diese Grafik besonders hilfreich: Weiterlesen

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ERP_Internet-of-Things_FWI

Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Industrie 4.0 – die IT in Unternehmen ist heute stark von Themen der digitalen Transformation geprägt. Klassische Bereiche wie beispielsweise ERP oder CRM geraten dadurch zunehmend ins Hintertreffen, wie es scheint. Doch weit gefehlt, gerade um die neue Richtung effizient zu beschreiten, bedarf es der „unternehmerischen Nervenbahnen“ heute mehr denn je.

ERP – also Enterprise Resource Planning – ist in der Welt der IT eigentlich ein Dinosaurier. Die ersten Schritte in Richtung ERP wurden bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gesetzt, als erste Systeme in Form einfacher Inventurhilfen auf den Markt kamen. Was danach folgte war ein Erfolgslauf und zeitgleich ein „Hineinwachsen“ in die Unternehmen, wo sie mittlerweile als die „Nervenbahnen der Wirtschaft“ gelten.

Die Bedeutung von ERP ist somit angewachsen, gleichzeitig sind die Systeme an sich aber auch immer stärker in den Hintergrund getreten. So sind ERP-Systeme heute zwar die „stillen Helden der IT-Landschaft“, wie das Fachmagazin Chefinfo in der Ausgabe 9/2017 titelt. Doch in den Vordergrund treten die Systeme heute zumeist nur in dem Fall, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll.

Wenig Wunder. Heute wird kaum ein Schritt in der Prozesskette nicht durch ein ERP-System unterstützt. Durch die technische Evolution seit den 1970ern stiegen sowohl die Produktivität als auch die Transparenz in einem Maß an, welches in den Anfangsjahren noch als schlicht unerreichbar gegolten hätte. Weiterlesen

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Vertraege-Abfallindustrie_FWI

Verträge sind nicht nur in der Abfallentsorgung ein heikles Thema. So wichtig die saubere Vertragsgestaltung auch ist, so oft geht damit auch Verunsicherung einher. Oft ist der Prozess bis dahin partnerschaftlich, doch plötzlich stolpern die betroffenen Parteien in eine eingeschränkte Sicht auf einzelne Positionen. Um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen, müssen die gemeinsamen Interessen in Einklang gebracht werden.

Mit einem Vertrag wird ein gemeinsames Paket an Leistungen geschnürt und festgelegt, innerhalb welcher Leitplanken diese für beide Seiten zu erbringen sind. Wird er schlau gestaltet, bietet er Sicherheit für die nahe Zukunft. Es geht schlicht um die Definition der vereinbarten Leistung. Gleichzeitig können beide Seiten die Vereinbarungen jederzeit kontrollieren. Das stellt die Umsetzung der angeführten Interessen sicher.

Der Vertrag – zentrales Element bei Entsorgungsdienstleistungen

In der Abfallentsorgung ist der Vertrag der zentrale Bestandteil für nachgelagerte Prozesse bei einem Kunden. Wie eine Büroklammer fasst er alle Leistungen und Verpflichtungen, gegenüber dem Endkunden, zusammen. Somit stellt der Vertrag die Basis dar, um die Abläufe mit den verfügbaren Kapazitäten im Unternehmen zu orchestrieren. Damit ist klar: dieses Kernelement muss auch durch jene Software abgedeckt sein, die die Unternehmensprozesse steuert. Abgedeckt allein ist aber noch nicht genug. Weiterlesen

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FWI_Datenqualitaet-in-CRM-Projekten

Eine der entscheidenden Gründe für das Scheitern vieler CRM-Konzepte ist mangelnde Datenqualität. Inkorrekte, redundante, unvollständige und veraltete Daten werden erfasst und in den Datenbanken gespeichert. Darüber hinaus entstehen Fehler in der Datenübertragung und -integration. Zusätzlich erfolgt häufig eine nur unzureichende Datenpflege.

Die inkorrekte Kundenansprache durch falsche Daten erhöht das Risiko von Kundenabwanderungen. Es werden Analysen durchgeführt, die auf mangelhaften Datenwerten basieren, was zu Fehlentscheidungen im Unternehmen bezüglich des Produktportfolios, der Preis-, Kommunikations- oder Distributionspolitik führen kann. Dies alles trägt direkt oder indirekt zur Beeinträchtigung des Umsatzes bei. Datenqualität gilt deshalb, neben Systemarchitektur, Prozessen und organisatorischer Einbettung, als wesentlicher Erfolgsfaktor bei der CRM-Implementierung.

Datenqualität: So bringen Sie Ihre Kundendaten auf den neuesten Stand!

Sie finden den Kunden vor lauter Dubletten nicht? Mangelnde Qualität von Geschäftsinformationen verursacht hohe Kosten und beeinträchtigt die Kundenbeziehungen. Oder Sie verpassen wichtige strategische Chancen: Schlechte Daten sind oft der Grund für Fehlproduktionen oder Irrläufer bei Postsendungen oder Newsletter. Zeit- und Ressourcenbedarf von Projektplanungen kann durch unqualifizierte Daten schlecht eingeschätzt werden und auch Auswertungen sind aufgrund von falsch oder wenig gepflegten Daten schwer zu erstellen. Weiterlesen

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DSGVO Umsetzung

Schreckgespenst DSGVO als Chance sehen

Die DSGVO spukt – wie wir aus unseren Gesprächen wissen – schon in den Albträumen vieler Unternehmer, sowie Marketing- und Vertriebsleiter, umher. Mich eingeschlossen. Jede Menge Fragen tauchen auf: Wie sollen wir je wieder einen Newsletter versenden? Wie können wir ohne Kontakthistorie den Kunden wertvoll ansprechen? Brauchen wir einen DSGVO-Verantwortlichen? Und last but not least: Wie sollen wir mit der ganzen Thematik starten?

So ungewiss wie die Rechtsgrundlage teilweise noch ist, so sicher ist es aber, dass (fast) jedes Unternehmen von der DSGVO betroffen ist. Das Thema muss Priorität im Unternehmen bekommen – und zwar schnell – denn der 25. Mai ist nicht mehr so fern, wie sich manche vielleicht wünschen.

Die Deadline zur DSGVO ist bekannt, konkrete Schritte zur Umsetzung sind aber, in mehr als der Hälfte aller Unternehmen, noch nicht gesetzt. Dabei ist es wichtig, ein Umdenken im Unternehmen zu schaffen: Das Schreckgespenst „DSGVO“ muss als Chance gesehen werden. Als Chance das Datenmanagement im Unternehmen zu verbessern und nach aktuellem Stand der Technik aufzustellen. Ihre Kunden werden es ihnen danken, denn 95 % der Kunden haben kein grundsätzliches Problem mit der Verarbeitung ihrer Daten, sondern wünschen sich einfach mehr Transparenz im Umgang mit diesen. Weiterlesen

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Europaeische SharePoint Konferenz_FWI

Auch heuer haben wir wieder die europäische SharePoint Konferenz besucht. Dieses Jahr fand die Konferenz in Dublin statt. Besonders stark waren diesmal Developer Sessions zum SharePoint Framework, Front End Development und Customizing des neuen Designs vertreten. Da mit dem Feature Pack 2 für SharePoint 2016 das SharePoint Framework auch On-Premise verfügbar wird, mehr als verständlich. Von den vielen Themen habe ich versucht ein paar relevante Themen herauszusuchen:

Datenschutz-Grundverordnung in SharePoint und Office 365

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR) war nur in einer einzigen Session ein Thema. Hier warteten die rund 250 Teilnehmer jedoch vergeblich auf den Vortragenden und die Session fiel aus. Schade. Mit der sich nähernden Deadline werden Firmen im Frühjahr gezwungen sein sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Und da auch in SharePoint Kundendaten gespeichert sein können, wird auch hier das Auffinden und Entfernen dieser Informationen notwendig werden. Weiterlesen

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Absatzplanung-Dynamics-365-Machine-Learning

Dynamics AX-Absatzplanung über EXCEL bearbeiten

Seit Dynamics AX2012-R3 gibt es die Möglichkeit die Funktionen des SQL Analyse Servers zu nutzen. Dabei wird EXCEL als Frontend zur Plandaten-Bearbeitung genutzt und dies voll integriert in Dynamics AX. Die fertige EXCEL-Planung wird dann über Import in die AX-Absatzplanung übernommen.

Zuerst wird eine Basisplanung erstellt, die man sich direkt aus Dynamics AX mittels Vergangenheitsdaten eines Artikels (z. B.: Verkaufsbuchungen) erzeugt. Aus Sicht einer Produktion könnte man sich die Basisplanung auch aus vergangenen Produktionsmengen erstellen lassen. Die ermittelten Daten werden über einen Demand-Cube am OLAP-Server bereitgestellt und in Form einer übersichtlichen Pivot-Übersicht je Artikel/Debitor/Zeitraum angezeigt und zur Bearbeitung in EXCEL freigegeben.

Dabei besteht immer die Möglichkeit der Sicht auf:

  • „Historische Bedarfe“ = Buchungen in der Vergangenheit
  • „Aktuelle Planung“ = aktueller Absatzplan in AX
  • „Geplante Mengen“ = Eingabe in EXCEL

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FWI-Blog_Ingetration-der-Druckvorstufe

In einer Industrie, in welcher sich die Kundenanforderungen stetig und immer schneller ändern, ist es wichtig, die essentiellen Bereiche der Wertschöpfungskettee transparent und voll integriert in den Warenwirtschaftsprozess eingebettet zu haben. So ist es gerade in der Drucktechnologie essentiell, die graphische Aufbereitung der Produkte und die Umsetzung für die Produktion mit allen notwendigen Elementen so darzustellen, dass jeder Beteiligte genau weiß, was zu welchem Zeitpunkt passiert und wann was zu erwarten ist. Vor allem der Prozess rund um die Abstimmung von Werbeagentur, Kunde, Graphikabteilung, Verkaufsinnen- und Außendienst und Zulieferern ist normalerweise nicht im ERP-System integriert und stellt alle beteiligten Abteilungen vor Herausforderungen.

 

Herausforderung: Termin- und Statusverwaltung

Insbesondere in der Termin- und Statusverwaltung geht es darum, dass man alle notwendigen Abstimmungen und Zielerreichungspunkte transparent und einsehbar darstellt. Hier ist Flexibilität unbedingt von Nöten, denn Verzögerungen, Ausnahmen und Änderungen von jeder Seite können jederzeit vorkommen.

Folgende Termine gilt es abzustimmen:

  • Abnahmetermine
  • Fertigstellungstermine
  • Drucktesttermine

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Wie offline ist Rescos Offline?

Kategorien: CRM
Kommentare: No
FWI_Resco-Mobile-CRM_Offline

Offline-Zugriff ist wichtig. Insbesondere heute.

Auch in Europa, wo die Internetabdeckung im Allgemeinen als sehr gut erachtet wird, gibt es Gebiete und Länder mit schlechter 3G- und 4G-Unterstützung. An einigen Orten ist nur eine schlechte oder sogar gar keine Verbindung möglich. Und dann gibt es auch noch Garagen, Flugzeuge, ländliche/unbewohnte Gebiete und Aufzüge…

CRM-Anwender im Außendienst, einschließlich Vertriebsmitarbeiter und Servicetechniker, müssen offline arbeiten können. Die Frage ist: Wie viel wird tatsächlich offline abgedeckt? Ist Zugriff auf die 5 zuletzt betrachteten Objekte das, was Servicetechniker im Außendienst wirklich benötigen? Diejenigen, deren Aufgabe es ist, alle geplanten Aufgaben, Inspektionen oder Vertriebstermine zu erledigen, benötigen durchgängigen Offline-Zugriff auf alle Daten. Das ist jedoch noch nicht alles.  Motivierte Vertriebsmitarbeiter oder Techniker im Außendienst wollen ihre Aufgaben unabhängig vom Internetzugang erfüllen. Ununterbrochenes Arbeiten ist essenziell, auch in Bereichen, in denen solch ein begrenzter Offline-Zugriff nicht helfen würde. Weiterlesen

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Blogbild-Container-Management-NEJO

„Ja, wir haben Container im Unternehmen. Klar, also brauchen wir auch etwas um sie zu verwalten.“

Diese Abschätzung ist der einfachere Teil der Übung. Eine Google Suchanfrage zum Thema zeigt rasch, dass sich hier Tonnen an Informationen und auch Systemen anfinden lassen. Die tatsächliche Schwierigkeit besteht darin, für sich selbst bzw. für sein Unternehmen die Frage zu beantworten: Passt dieses Container Management für mein Abfallentsorgungsunternehmen?

Passt das?

Dass eine Lösung für ein Abfallentsorgungsunternehmen passt, ist heutzutage aber nicht mehr ausreichend. Ein klarer Wettbewerbsvorteil lässt sich nur dann ableiten, wenn die Lösung auf die Branche zugeschnitten ist und sie sich nahtlos ins Unternehmen und dessen Systemlandschaft einbetten lässt. Der Einsatz einer X-beliebigen Containerlösung, die Funktionalitäten zum Güterverkehr per Bahn, LKW oder Seefracht enthält, kann daher schlichtweg nicht passen. Im Gegenteil: Der zu Beginn wahrgenommene Mehrwert würde dem aufkommenden Anpassungs- und Einführungsaufwand nicht standhalten.

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