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Sie kennen das sicher. Ein neues Projekt startet. Nachdem man schon das eine oder andere über den Flurfunk erfahren hat, findet jetzt endlich das Kickoff statt. Alle sind motiviert und enthusiastisch und dann…

Dann gehen alle wieder ihrem Tagesgeschäft nach. Der erste Arbeitstermin findet einige Wochen nach dem Kickoff statt, keiner fühlt sich so richtig verantwortlich und die Beteiligten haben nur noch eine leise Ahnung, worum es eigentlich geht.

Der zarte Setzling, der sich angeschickt hat ein stattlicher Baum zu werden, verdurstet, weil ihn keiner hegt und pflegt oder keiner weiß, dass es eigentlich um diesen Setzling geht.

Kickoffs sind nur unnötige Zeitfresser

Oft wird die Notwendigkeit des Kickoffs nicht realisiert und als unnötiger Overhead wahrgenommen. Unsere Erfahrung zeigt hier ein anderes Bild. Das Kickoff ist eines, wenn nicht sogar das wichtigste Ereignis im Leben eines Projekts. Es ist die einmalige Chance alles richtig oder falsch zu machen. Denn es ist der Startpunkt einer Phase im Projektlebenszyklus – der Projektstartphase. Das Problem des Kickoffs und der Projektstartphase ist, wenn sie richtig und gut gemacht werden, wird man nie die Kosten sehen, die man sich erspart hat. Weiterlesen

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Microsoft-PowerApps-FWI

Microsoft hat mit PowerApps und Flow im Laufe des letzten Jahres zwei neue Werkzeuge für Office 365 und Dynamics 365 geschaffen. Beide Anwendungen ermöglichen es dem normalen Benutzer, ohne Programmierkenntnisse oder tiefgreifendes IT-Know-how, Apps und Workflows zu erstellen. Für beide Tools gibt es Web Anwendungen oder auch Apps für Mobilgeräte und Tablets mit Android, iOS oder Windows (eine Windows App für Flow gibt es noch nicht). Die Basisfunktionen der Tools sind in diversen Office 365- und Dynamics 365-Plänen enthalten, so dass jeder diese Tools einsetzen kann. Premium Subscriptions liefern zusätzliche Schnittstellen und Anbindungsmöglichkeiten oder erhöhen das Datenlimit und die Anzahl der möglichen Aufrufe für Flows. 

Was sind PowerApps?

PowerApps ermöglichen das schnelle Erstellen von Apps, ohne dafür Programmierkenntnisse zu benötigen. In der Praxis benötigt man aber zumindest Basiswissen, um zu verstehen wie das Design der App, Formeln und Abhängigkeiten zwischen Feldern funktionieren. Auch wenn der Name es vermuten lässt, sind PowerApps keine wirklich eigenständigen Apps, sondern werden innerhalb der PowerApps-App ausgeführt, welche für alle Plattformen – Windows, iOS und Android – zur Verfügung steht. Um den Start zu vereinfachen und Ideen für Apps zu liefern, bietet Microsoft auch diverse Beispiel-Apps: Weiterlesen

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Sicherheit-in-Office365-fwi

Um Office 365 im Unternehmen einsetzen zu können, ist es notwendig für Office 365 ein Sicherheitskonzept zu etablieren. Es besteht natürlich die Möglichkeit Office 365 als eigenständige Applikation, unabhängig von allen anderen Systemen, zu verwalten. Gehen Sie diesen Weg, so ist keine Kopplung mit dem lokalen Active Directory notwendig. Jedoch müssen Sie jeden Benutzer in Office 365 separat anlegen, Lizenzen zuweisen und Berechtigungen erteilen.

Um die Arbeit zu erleichtern kann Ihr Office 365-Sicherheitskonzept auf Basis Ihres Active Directories aufbauen. Hier ist es nötig, das lokale Active Directory mit dem Azure Active Directory zu koppeln. 

Wie wird das Active Directory in die Cloud synchronisiert?

Abhängig vom Aufbau des eigenen Active Directories gab es bisher unterschiedliche Herangehensweisen und Konfigurationen. Seit dem Frühjahr 2016 gibt es dafür ein einziges Tool: Azure Active Directory Connect. Weiterlesen

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Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird von vielen Juristen und Datenschutzexperten als eines der wichtigsten EU-Gesetze der letzten 10 Jahre bezeichnet. Ihr Einfluss auf die Art wie Unternehmen in Zukunft mit personenbezogenen Daten arbeiten, kann erst langsam abgeschätzt werden.

Klar ist, dass die Vorgaben der DSGVO auch erheblichen Einfluss auf die organisatorischen Prozesse eines Unternehmens haben. Und auch auf die Art und Weise wie, woher und zu welchem Zweck personenbezogene Daten erfasst und verarbeitet werden.

Zuallererst eine Begriffsbestimmung: Was sind eigentlich personenbezogene Daten?

In der DSGVO (Artikel 4) sind personenbezogene Daten als „alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare [lebende] natürliche Person beziehen“ definiert. Somit ist praktisch jede Kundendatenbank, jeder Online-Shop, jedes Newsletter-System, etc., welche Daten von Bürgern der Europäischen Union verwalten, von der DSGVO betroffen. Dies unabhängig davon, wo die Verarbeitung stattfindet oder in welchem Land das verarbeitende Unternehmen seinen Sitz hat.

In vielen Kundendatenbanken ist die Datenqualität ein dauerndes und schwieriges Thema. Daten werden von verschiedenen Personen erfasst, teilweise von den Kunden in Web-Shops selbst eingegeben und dann automatisch in das System importiert. Eingaberichtlinien sind nicht vorhanden oder werden nicht eingehalten, Schreibweisen von Adressen variieren, Dubletten werden angelegt, alte Datensätze werden nicht entfernt, etc.

Die „richtige“ Datenbank

Die Grundsätze für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die in Artikel 5 der DSGVO definiert sind, und deren Missachtung mit Strafen bis 4% des Jahresumsatzes eines Unternehmens geahndet werden, verlangen u.a., dass für personenbezogene Daten die „Richtigkeit“ erfüllt ist. Eine „richtige“ Datenbank Weiterlesen

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Liebe LeserInnen,

leider müssen wir die guten Neuigkeiten noch etwas für uns behalten. 
Wir werden Sie informieren sobald wir ein offizielles Statement der Microsoft haben.

Danke für Ihr Verständnis!

Liebe Grüße,

Ihr FWI Team Weiterlesen

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Service, After Sales, Kundendienst – alle diese Begriffe vereinen einen einzigen Zweck: Die Kundenbindung nach dem ersten Geschäft weiter aufrecht zu erhalten und in Folge weitere Geschäfte lukrieren zu können. Die übliche Herangehensweise ist mit Kunden Serviceverträge abzuschließen, die erhaltende Maßnahmen, aber auch die schnelle Reaktion im Schadensfall, regeln.

Ungeplante Serviceeinsätze minimieren

Während die erhaltenden Maßnahmen ein sehr lukratives Geschäft sind, gibt es – sowohl für den Kunden, aber auch für den Hersteller – kein schlechteres Szenario als ein Ausfall der Maschine/Anlage. Ein kurzfristiger Einsatz ist notwendig. Nichts ist teurer als ein ungeplanter Service, der den ganzen Serviceplan durcheinander bringt.

Ziel ist es, ungeplante Serviceeinsätze so gering wie möglich zu halten. Eine Möglichkeit dies zu erreichen ist fehleranfällige und zentrale Komponenten präventiv zu tauschen. Doch auch der Austausch von funktionstüchtigen Teilen ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Überall smarte Geräte. Aber wie intelligent sind sie wirklich?

Die Lösung dieses Dilemmas liefern so genannte „smarte“ oder „intelligente Geräte“. Gerade im Consumer-Bereich werden wir derzeit von solchen Geräten überschüttet: Von der smarten Uhr, über die smarte Glühbirne bis hin zur smarten Zahnbürste – alles ist (angeblich) intelligent. Weiterlesen

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Alle reden davon wie wichtig es ist, Projektziele zu definieren. Und doch haben die meisten Projekte keine Ziele. Oder noch schlimmer, keine messbaren Ziele. Sie werden jetzt vielleicht sagen: „Meine Projekte haben immer Ziele!“ Haben Sie das? Oder sind es vielleicht nur Wünsche?

Warum Projektziele wichtig sind

Der Titel des Beitrags bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Wie soll ich wissen, wie ich hinkomme, wenn ich nicht weiß wohin ich will? Projektziele sagen einem genau das – nämlich wo die Reise hingehen soll. Wie wir dorthin kommen, ist dann Sache des Projektteams.

Projektziele geben jeder Aktivität im Projekt einen Rahmen. Zum Beispiel findet das Erheben von Requirements immer vor dem Hintergrund der Projektziele statt. Jede Person im Projektteam muss sich zu jeder Zeit fragen, ob deren Arbeit das Projekt näher an dessen Ziele bringt oder nicht. Damit wird sichergestellt, dass alle in die gleiche Richtung gehen. Ohne Projektziele wird jeder seine eigene Interpretation einer Zielerreichung haben und unterschiedliche Richtungen einschlagen oder eigene Interessen verfolgen.

Aber es gibt noch andere wichtige Aufgaben von Projektzielen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wann ein Projekt in einer Krise ist? Was definiert eine Krise? Der Ausfall einer Ressource? Eine hohe Anzahl an Bugs? Nein – das Projekt steckt in einer Krise, wenn eines oder mehrere Projektziele nicht erreicht werden können. Denn dann steht der gesamte Sinn des Projekts in Frage. Weiterlesen

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FWI_dsgvo

Am 27. April 2016 wurde vom Europäischen Parlament in Straßburg relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Gesetz verabschiedet, das massiven Einfluss auf Unternehmen haben und die Rechte von Konsumenten stärken wird: die EU Datenschutzgrundverordnung (Verordnung 679/2016), abgekürzt DSGVO (oder GDPR in englischen Publikationen für „General Data Protection Regulation“).

Der Verabschiedung dieses Gesetzes ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Der Trilog aus Experten und Mitgliedern des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des Europäischen Rates hatte die Aufgabe die Anforderungen, Wünsche und Bedenken der EU-Mitgliedsstaaten, der Industrie und  diverser Bürgerrechtsorganisationen mit den EU-Rechtsgrundlagen, der technischen Entwicklung und den jüngsten Enthüllungen über missbräuchliche Datenverwendung (Stichwort Edward Snowden) in Einklang zu bringen.

Das Ergebnis ist ein fast 90 Seiten langes Rechtsdokument aus mehr als 170 erklärenden Erwägungsgründen und 99 Gesetzesartikeln, das hier in allen Amtssprachen der EU eingesehen werden kann.

Die im Gesetz definierten sehr hohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des globalen Jahresumsatzes eines Unternehmens (es zählt der jeweils höhere Wert!) zeigen den Stellenwert, der dem Thema Datenschutz gegeben wird. Weiterlesen

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First Things First

Was wir alle wissen, aber leider auch oft vergessen: Die letzte betriebliche Wahrheit ist der Cash (freie Liquidität, Bankkontokorrent + Kassa, …). Egal wie schlecht man wirtschaftet, wenn jemand es finanziert wird man ewig leben. Was nützen selbst die besten Produkte, eifrigsten Verkäufer und höchsten Preise am Markt, wenn die offenen Forderungen nicht fließen – warum auch immer.

Die Entwicklung der Liquidität ist der zentrale Indikator, alles andere ist schmückendes Beiwerk. Daraus leiten sich dann mögliche Maxime an die operativen Bereiche (Operations) ab: Lieber weniger, aber dafür rasch kassieren, Fixkosten auslagern und flexibel bleiben. Die Überwachung dieser KPIs ist eine sinnvolle BI-Aufgabe und sollte der erste Schritt in punkto automatisierter Auswertungen sein.

Mit der Basis starten: Zuerst Financial BI…

Die Financials (Finanzzahlen) sind das Ergebnis des gesamten, betrieblichen Handelns und der Rahmen für viele Entscheidungen. Viele Projekte starten mit Sales-Auswertungen, weil diese einfach zu erstellen sind. Da ist es gut diesen Rahmen und seine Zusammenhänge zu kennen. Ein guter Vergleich ist ein Billy Regal von Ikea. Ich benötige das Regal, um meine Gegenstände dort einzuordnen, von links nach rechts, von oben nach unten, von wichtig bis unwichtig. Die berechneten Finanzzahlen (KPIs) sind dieses Regal. Weiterlesen

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Der Leser und Werbemarkt ist das Herzstück eines Verlagshauses. Um die Rolle eines „Local Champions“ gegen den wachsenden Druck der neuen digitalen Wettbewerber zu verteidigen, verändern Verlage in aller Welt nicht nur Prozesse, Strukturen und Produktangebote. Es geht darum, den digitalen Kunden in den weiten des Webs „zu fangen“: mit relevanten Inhalten, zur rechten Zeit, auf dem richtigen Kanal.

Die Bedürfnisse der (digitalen) Leser verstehen

Die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, ihm die richtige Lösung – egal ob publizistische Information, Service oder Werbeleistung – anbieten zu können, setzt professionelle Marktforschung und ein systematisches Kundenbeziehungsmanagement voraus. Anders als in vielen anderen Branchen ist das Identifizieren und Bearbeiten von Zielgruppen in Verlagshäusern noch nicht Grundlage der Produktentwicklung. Aber nur so ist es möglich, die Beziehungen zu Stammkunden und -lesern auszubauen, Gelegenheitskunden zu binden und Nichtkunden bis hin zu „Printverweigerern“ mit neuen werthaltigen Leistungen anzusprechen. Auf diesem Weg kann das Verlagshaus zugleich überzeugende Werbeprodukte konzipieren, die bei möglichst niedrigen Streuverlusten Anbieter und Nachfrager zusammenbringen.

Mit einer Palette zielgruppenaffiner Softwareprodukte wie Microsoft Dynamics 365 und Click Dimension, mit wirksamen Werbekonzepten und mit neuen Geschäftsmodellen, wie etwa Direktmarketing oder Eventmanagement, schaffen sich Verlage die Basis für eine breite und zukunftsfähige Erlösstruktur.
Eine konsequent kundenzentrierte „mission:local“-Strategie folgt dem Grundsatz „Local customer first“. Der Digitale Kunde steht im Vordergrund. Weiterlesen

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